Verdauungsprobleme
Akute Beschwerden
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Migräne ist kein besonders starker Kopfschmerz, sondern eine eigenständige neurologische Erkrankung.
Die echte Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst und beginnt meist plötzlich – oft lässt sich die Stunde benennen, in der es losging. Sie ist eine ernsthafte, mitunter auch lebensbedrohliche Erkrankung und deutlich mehr als eine starke Erkältung.
Eine Grippe zeigt sich von verschiedenen Seiten:
Im Alltag werden beide oft verwechselt, medizinisch sind es zwei verschiedene Dinge. Die echte Grippe wird durch Influenzaviren verursacht und beginnt abrupt. Ein grippaler Infekt, die gewöhnliche Erkältung, wird von zahlreichen anderen Erregern ausgelöst, entwickelt sich über ein bis zwei Tage und verläuft in aller Regel deutlich milder.
Der Unterschied ist nicht nur akademisch. Er entscheidet mit darüber, wie lange Sie ausfallen, wie ansteckend Sie sind und ob eine gezielte Behandlung sinnvoll ist.
Kennzeichnend für die Influenza ist der plötzliche Beginn mit hohem Fieber, häufig begleitet von Schüttelfrost. Dazu kommen ausgeprägte Kopf- und Gliederschmerzen, ein trockener Reizhusten sowie ein starkes Krankheitsgefühl mit deutlicher Abgeschlagenheit. Viele Betroffene beschreiben, dass sie sich kaum aufrecht halten können.
Halsschmerzen, Schnupfen, Appetitlosigkeit und Schwindel können hinzukommen. Bei Kindern treten häufiger auch Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen auf.
Zwischen Ansteckung und den ersten Beschwerden liegen meist ein bis zwei Tage. Die akute Phase dauert in der Regel fünf bis sieben Tage.
Womit viele nicht rechnen: Husten und Erschöpfung halten sich häufig noch zwei Wochen oder länger, auch wenn das Fieber längst weg ist. Diese Erholungsphase gehört zum normalen Verlauf und ist ein guter Grund, sich nicht zu früh wieder voll zu belasten.
Influenzaviren verbreiten sich über Tröpfchen und feine Aerosole beim Sprechen, Husten und Niesen, außerdem über die Hände und über Oberflächen wie Türklinken oder Haltegriffe.
Ansteckend sind Sie bereits etwa einen Tag vor den ersten Symptomen und danach noch rund vier bis fünf Tage, bei Kindern und bei geschwächtem Immunsystem oft länger. Die Weitergabe beginnt also, bevor Sie überhaupt wissen, dass Sie krank sind.
Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn das Fieber über mehrere Tage hoch bleibt, wenn die Beschwerden ungewöhnlich stark sind oder wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören.
Zügig vorstellen sollten Sie sich außerdem bei Atemnot oder Kurzatmigkeit, bei Schmerzen oder Enge im Brustkorb, bei anhaltendem Erbrechen, bei Verwirrtheit oder starker Benommenheit und besonders dann, wenn das Fieber erneut ansteigt, nachdem es Ihnen bereits besser ging. Das kann auf eine zusätzliche bakterielle Infektion hindeuten.
Bei akuter Atemnot, starkem Brustschmerz oder bläulichen Lippen wählen Sie bitte ohne Umweg den Notruf 112.
Schwerere Verläufe treten häufiger auf bei Menschen ab 60 Jahren, bei chronischen Erkrankungen von Herz, Lunge, Leber oder Nieren, bei Diabetes, bei geschwächtem Immunsystem sowie in der Schwangerschaft. Auch Säuglinge und Kleinkinder sind stärker gefährdet.
Wenn Sie zu einer dieser Gruppen gehören, melden Sie sich früh bei uns, nicht erst, wenn es schlechter wird.
Im Vordergrund steht die Linderung der Beschwerden: körperliche Schonung, ausreichend Flüssigkeit und bei Bedarf fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente. Welches Präparat für Sie geeignet ist, hängt von Ihren Vorerkrankungen und Ihrer übrigen Medikation ab. Das besprechen wir individuell.
Antivirale Medikamente kommen nur in bestimmten Situationen infrage und wirken nur, wenn sie sehr früh im Krankheitsverlauf begonnen werden. Ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam nach der Untersuchung.
Antibiotika wirken nicht gegen Viren. Sie sind nur dann angezeigt, wenn zusätzlich eine bakterielle Infektion auftritt.
Die häufigste Komplikation ist eine Entzündung der Atemwege bis hin zur Lungenentzündung. Seltener treten Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündungen, Entzündungen des Herzmuskels oder neurologische Beteiligungen auf.
Bestehende chronische Erkrankungen können sich während einer Grippe vorübergehend verschlechtern. Auch das ist ein Grund, sich frühzeitig vorzustellen.
Bei plötzlich einsetzendem hohem Fieber mit Kopf- und Gliederschmerzen ist eine ärztliche Vorstellung sinnvoll, besonders wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören. Bitte rufen Sie uns vorher an, damit wir Ihren Termin so legen können, dass andere Patientinnen und Patienten geschützt sind. In einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung klären wir, was hinter Ihren Beschwerden steckt, und legen gemeinsam das weitere Vorgehen fest. Den wirksamsten Schutz vor schweren Verläufen bietet die jährliche Grippeschutzimpfung. Mehr dazu finden Sie unter Influenza (Grippe)-Impfung.
Anamnese & Beratung
Klinische Untersuchung
Befund & Diagnose
Fieber, Husten und Halsschmerzen können auch für COVID-19 sprechen. Bitte kommen Sie in diesem Fall mit einem aktuellen negativen Corona-Test zu uns. Selbsttests erhalten Sie in jeder Apotheke. Rufen Sie uns vorher an, dann legen wir Ihren Termin entsprechend.
Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.
Beschwerden des Bewegungsapparates können ganz verschiedene Ursachen haben:
Abgesehen von speziellen Krankheiten oder Verletzungen leiden die meisten Menschen unter eher unspezifischen Symptomen. Oft sind es Fehlhaltungen oder falsche Belastungen, die die typischen Symptome am Rücken verursachen. In den meisten Fällen brauchen Sie sich keine Sorgen machen, denn Rückenschmerzen verschwinden meist nach einigen Tagen, spätestens nach zwei Wochen.
Allerdings können gerade Rückenschmerzen immer wieder auftauchen. Die Schmerzen sind nicht auf eine Altersgruppe beschränkt. Sie tauchen ebenso bei jungen Menschen auf und können sich mit steigendem Alter steigern. Die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen hat besonders oft mit Schmerzattacken zu kämpfen. Der Anteil der Frauen, die unter Rückenschmerzen leiden, ist in jeder Altersgruppe deutlich höher als bei den gleichaltrigen Männern. Vor allem bei chronischen Rückenschmerzen sind Frauen wesentlich häufiger betroffen.
Ist es Arthrose, Rheuma oder vielleicht die Gicht? Vielleicht aber auch nur eine Schleimbeutelentzündung? Gelenkschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben und kommen an unterschiedlichen Lokalisationen vor. Es kann nur ein einzelnes Gelenk oder aber mehrere Gelenke, nur kleine Gelenke (etwa an den Fingern) oder große Gelenke (wie Hüftgelenk) betreffen. Sie können akut oder chronisch auftreten. Manchmal treten sie nur in Ruhe (Ruheschmerzen) oder nachts (Nachtschmerz) auf.
Insgesamt sind Gelenkschmerzen eine häufige Erscheinung, Schätzungen zufolge leidet fast die Hälfte aller Menschen nach dem 45. Lebensjahr an Gelenkschmerzen. Sollten Sie eine eingeschränkte Beweglichkeit des schmerzenden Gelenks haben, Fieber, gerötete Haut über dem schmerzenden Gelenk oder ein stark geschwollenes Gelenk, ist ein Besuch bei uns auf jeden Fall zu empfehlen.
Sie besitzen rund 650 Muskeln, die über Ihren gesamten Körper verteilt sind und die unterschiedlichsten Funktionen übernehmen. Werden diese übermäßig beansprucht, entstehen Muskelschmerzen. Auch Sport ist eine häufige Ursache für Muskelschmerzen. Dabei kann es sich um den harmlosen Muskelkater oder um Zerrungen oder Prellungen als Folge von Sportunfällen handeln. Diese Art von Schmerzen lassen relativ schnell wieder nach. Treten Muskelschmerzen auf, ohne dass eine Verspannung oder Sportverletzung vorliegt, kann die Ursache aber auch eine Krankheit sein.
Das System „Wirbelsäule“ hat einen dynamischen Aufbau, um auf Bewegung und Erschütterung flexibel zu reagieren. Ihre normale Bauweise weist seitlich betrachtet vier Krümmungen auf. Bereits geringe Abweichungen Ihrer normalen Statik können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und Beschwerden auslösen.
Eine wesentliche Ursache für Haltungsschäden ist eine falsche Körperhaltung. Wenn Sie jahrelang schwer körperlich gearbeitet haben oder stundenlang sitzen, zum Beispiel am Arbeitsplatz, fördert das Fehlhaltungen. Ihre Wirbelsäule und die dazugehörigen Muskeln werden dauerhaft einseitig belastet. Das führt mitunter zu einer Schonhaltung und Ihre Muskulatur verkrampfen sich.
Auf Dauer kann das den gesamten muskulären Stützmantel der Wirbelsäule aus dem Gleichgewicht bringen: an verspannten Stellen bilden sich starke Muskelpakete, während auf der Gegenseite die Muskelmasse immer weiter abnimmt. Das festigt und verschlimmert die Fehlhaltung und es entsteht ein nicht mehr auszugleichender Haltungsschaden.
Schmerzen und Knirschen sind typische Zeichen für einen Gelenkverschleiß, auch Arthrose genannt. Wenn die Beschwerden stärker werden, können sie Ihre Beweglichkeit stark einschränken. Eine Arthrose kann in jedem Gelenk entstehen, am häufigsten jedoch im Knie, in der Hüfte oder in der Wirbelsäule. Von einer Gelenkabnutzung sind meist ältere Menschen betroffen. Manchmal entsteht eine Arthrose auch schon im mittleren Alter. Bei starken, chronischen Beschwerden kann ein Gelenkersatz notwendig werden.
Der Begriff Rheuma umfasst viele verschiedene Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates zusammen, die häufig mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden sind. Der gesamte Bewegungsapparat, aber auch innere Organe oder der ganze Körper können betroffen sein. Die genaue Ursache der entzündlich rheumatischen Erkrankungen ist meist unbekannt. Rheuma kann in jedem Alter auftreten.
Die Gicht entwickelt sich meist über mehrere Jahre. Die Phase, in der sich ein erhöhter Harnsäurewert im Blut entwickelt, ohne dass sich jedoch Symptome zeigen, wird als „asymptomatische Hyperurikämie“ bezeichnet. Mit der Zeit können sich v.a. in Gelenken und den Nieren spitze, scharfkantige Harnsäurekristalle ablagern und Entzündungen verursachen.
Bei der Osteoporose sind Masse, Qualität und Festigkeit der Knochen vermindert und ihre Brüchigkeit ist erhöht. Osteoporose kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern jeden Alters auftreten, ihre Häufigkeit steigt jedoch bei älteren Menschen. Die Osteoporose ist eine schleichende Erkrankung und verursacht meist erst in fortgeschrittenen Stadien Beschwerden. Erste Anzeichen können eine Abnahme der Körpergröße oder Rückenschmerzen sein.
Wenn Sie häufiger Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates haben, ist eine ärztliche Vorstellung sinnvoll. Vereinbaren Sie direkt einen Termin bei Fachärzte Belyavskaya & Kollegen am Kopernikusplatz 13 in Nürnberg. Mit Hilfe eines ausführlichen Anamnese-Gesprächs und einer körperlichen Untersuchung suchen wir gemeinsam nach der Ursache und erarbeiten zusammen eine individuelle Therapie.
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Klinische Untersuchung
Befund & Diagnose
Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.