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Fachärztin Yuliya Belyavskaya

Autor: Ronald Belyavskaya

Fettstoffwechsel

Erweiterte Blutdiagnostik

Fettstoffwechsel

Erhöhte Blutfette tun nicht weh – und genau das macht sie gefährlich. Der Bluttest Fettstoffwechsel zeigt in sieben Werten, wie Ihr Körper mit Cholesterin und Triglyzeriden umgeht, einschließlich Lipoprotein(a): einem erblichen Risikofaktor, der in Standarduntersuchungen praktisch nie bestimmt wird. Vorsorge statt Nachsorge beginnt bei genau solchen Werten.

Der Fettstoffwechsel entscheidet mit darüber, wie schnell Ihre Gefäße altern. LDL-Cholesterin lagert sich über Jahrzehnte in den Gefäßwänden ab, HDL transportiert es zurück zur Leber. Entscheidend ist das Verhältnis, nicht ein Einzelwert. Der Blutzucker gehört mit ins Bild, weil eine beginnende Insulinresistenz die Blutfette verschiebt, lange bevor ein Diabetes feststeht. Wer seine Werte kennt, kann mit Ernährung, Bewegung und – wenn nötig – Medikamenten gegensteuern, solange noch nichts passiert ist.

Diese 7 Werte werden analysiert

Glukosestoffwechsel

Glukose

Der aktuelle Blutzuckerwert – erhöhte Werte verschieben auch den Fettstoffwechsel.

HbA1c

Der Langzeitblutzucker der letzten acht bis zwölf Wochen.

Lipidstoffwechsel

Gesamtcholesterin

Der Basiswert zur ersten Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos.

HDL-Cholesterin

Das schützende Cholesterin: Es räumt überschüssiges Fett aus den Gefäßen ab.

LDL-Cholesterin

Der wichtigste Treiber der Gefäßverkalkung – je niedriger, desto besser.

Triglyzeride

Blutfette, die stark auf Ernährung, Alkohol und Insulinlage reagieren.

Lipoprotein(a)

Erblich festgelegt und lebenslang konstant. Ein erhöhter Wert steigert das Herzinfarktrisiko unabhängig von allen anderen Faktoren – einmal messen genügt, und die meisten Menschen haben es nie tun lassen.

Zielgruppen

  • erhöhte Cholesterinwerte haben oder vermuten
  • Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Familie kennen
  • übergewichtig sind oder zunehmen
  • ihre Blutfette nach einer Ernährungsumstellung überprüfen möchten
  • ihr Gefäßrisiko einmal fundiert einschätzen lassen wollen

Kosten & Erstattung

48 €

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Schilddrüse

Erweiterte Blutdiagnostik

Schilddrüse

Ständig müde, frieren Sie leicht, nehmen Sie ohne Grund zu – oder umgekehrt: innere Unruhe, Herzrasen, Gewichtsverlust? Die Schilddrüse steuert Ihren gesamten Energiehaushalt, und Störungen bleiben oft jahrelang unerkannt. Der Bluttest Schilddrüse bestimmt in unserer Hausarztpraxis am Kopernikusplatz in Nürnberg die sechs Werte, die zeigen, ob dieses kleine Organ seine Arbeit tut.

Schilddrüsenerkrankungen gehören zu den häufigsten hormonellen Störungen in Deutschland, und Frauen trifft es deutlich öfter als Männer. Der TSH-Wert allein reicht zur Beurteilung häufig nicht aus – erst zusammen mit den freien Hormonen fT3 und fT4 entsteht ein klares Bild. Kommt ein Eisenmangel hinzu, verstärken sich die Beschwerden gegenseitig, weil die Schilddrüse Eisen für die Hormonbildung benötigt. Genau deshalb prüfen wir beides gemeinsam.

Diese 6 Werte werden analysiert

Schilddrüsenhormone

TSH

Das Steuerhormon aus der Hirnanhangsdrüse und der erste Hinweis auf eine Über- oder Unterfunktion.

fT3

Das aktive Schilddrüsenhormon, das in den Zellen wirkt und den Energieumsatz bestimmt.

fT4

Die Speicherform, aus der der Körper bei Bedarf fT3 bildet – wichtig zur genauen Einordnung des TSH-Werts.

Eisenstoffwechsel

Eisen

Die Schilddrüse benötigt Eisen zur Hormonbildung; ein Mangel verstärkt Müdigkeit zusätzlich.

Ferritin

Der Eisenspeicher – er sinkt lange bevor der Eisenwert selbst auffällig wird.

Proteinstoffwechsel

Gesamtprotein

Zeigt die Eiweißversorgung und beeinflusst, wie viel Schilddrüsenhormon im Blut gebunden transportiert wird.

Zielgruppen

  • dauerhaft müde, antriebslos oder kälteempfindlich sind
  • ohne erkennbaren Grund zu- oder abnehmen
  • unter innerer Unruhe, Herzrasen oder Schlafstörungen leiden
  • Schilddrüsenerkrankungen in der Familie kennen
  • ihre Schilddrüsenwerte regelmäßig kontrollieren lassen möchten

Kosten & Erstattung

62 €

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Hormone Frau

Erweiterte Blutdiagnostik

Hormone Frau

Zyklusveränderungen, Gewichtszunahme, Erschöpfung, Haarausfall, Stimmungsschwankungen – hormonelle Verschiebungen zeigen sich auf viele Arten und werden oft jahrelang nicht abgeklärt. Der Bluttest Hormone Frau bestimmt 14 Laborwerte, darunter Östradiol, Progesteron, FSH, LH und Prolaktin, und ordnet sie gemeinsam mit Zucker- und Fettstoffwechsel ein.

Die Wechseljahre beginnen hormonell oft Jahre vor der ersten ausbleibenden Blutung. Auch ein polyzystisches Ovarialsyndrom, eine Schilddrüsenstörung oder ein erhöhter Prolaktinspiegel äußern sich zunächst unspezifisch – und werden deshalb häufig als Stress oder Alter abgetan. Wer seine Werte kennt, versteht die eigenen Beschwerden und kann gemeinsam mit uns entscheiden, was sinnvoll ist und was nicht.

Zielgruppen

  • einen unregelmäßigen Zyklus haben oder sich ein Kind wünschen
  • in den Wechseljahren sind oder davorstehen
  • unter Gewichtszunahme, Haarausfall oder Hautveränderungen leiden
  • anhaltend erschöpft sind und Stimmungsschwankungen bemerken
  • ihren Hormonstatus vorsorglich bestimmen lassen möchten

Diese 14 Werte werden analysiert

Glukosestoffwechsel

Glukose

Der aktuelle Blutzuckerwert.

HbA1c

Eine Insulinresistenz ist eng mit dem PCO-Syndrom verknüpft.

Lipidstoffwechsel

HDL-Cholesterin

Sinkt mit dem Östrogenabfall in den Wechseljahren.

LDL-Cholesterin

Steigt nach der Menopause häufig deutlich an.

Triglyzeride

Reagieren auf Hormonlage und Ernährung.

Nierenfunktion

Kreatinin

Grundwert der Organfunktion, wichtig vor jeder Therapie.

Hormone

Östradiol

Das wichtigste weibliche Hormon – es schützt Knochen, Gefäße und Haut.

Progesteron

Der Gegenspieler des Östrogens; ein Mangel stört Zyklus und Schlaf.

FSH

Der zentrale Marker für den Beginn der Wechseljahre.

LH

Zeigt gemeinsam mit FSH die Zyklusphase und Hinweise auf ein PCO-Syndrom.

SHBG

Bindet Sexualhormone und bestimmt, wie viel davon wirksam ist.

Gesamttestosteron

Auch Frauen brauchen Testosteron – erhöhte Werte deuten auf ein PCO-Syndrom hin.

DHEA-S

Vorstufe der Sexualhormone und Marker für die Nebennierenfunktion.

Prolaktin

Ein erhöhter Wert stört den Zyklus und ist gut behandelbar.

Kosten & Erstattung

190 €

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Hormone Mann

Erweiterte Blutdiagnostik

Hormone Mann

Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme, schlechter Schlaf, nachlassende Leistungsfähigkeit – was oft dem Alter zugeschrieben wird, hat häufig eine hormonelle Ursache. Der Bluttest Hormone Mann bestimmt 13 Laborwerte, darunter Testosteron, SHBG und DHEA-S, und verbindet sie mit Zucker- und Fettstoffwechsel. So entsteht ein Bild, das erklärt statt zu vermuten.

Der Testosteronspiegel sinkt ab etwa dem 40. Lebensjahr langsam, aber stetig. Entscheidend ist dabei nicht der Gesamtwert allein: SHBG bindet einen Teil des Hormons und bestimmt mit, wie viel davon überhaupt wirksam wird. Kommen Übergewicht oder eine beginnende Insulinresistenz hinzu, verstärken sich die Effekte gegenseitig – niedriges Testosteron fördert Bauchfett, Bauchfett senkt Testosteron. Wer die Zusammenhänge kennt, kann gezielt gegensteuern.

Zielgruppen

  • unter nachlassender Energie, Antriebsschwäche oder gedrückter Stimmung leiden
  • trotz unveränderter Lebensweise zunehmen
  • trotz regelmäßigen Trainings Muskelmasse verlieren
  • über 40 sind und ihren Hormonstatus einmal fundiert bestimmen lassen möchten
  • unter Schlafstörungen oder nachlassender Libido leiden

Diese 13 Werte werden analysiert

Glukosestoffwechsel

Glukose

Der aktuelle Blutzuckerwert.

HbA1c

Eine Insulinresistenz senkt den Testosteronspiegel messbar.

Lipidstoffwechsel

HDL-Cholesterin

Das schützende Cholesterin – es reagiert auf die Hormonlage.

LDL-Cholesterin

Steigt bei niedrigem Testosteron häufig an.

Triglyzeride

Eng mit Bauchfett und Insulinlage verknüpft.

Nierenfunktion

Kreatinin

Grundwert der Organfunktion, wichtig vor jeder Therapie.

Hormone

Gesamttestosteron

Das zentrale männliche Hormon für Muskelmasse, Antrieb und Libido.

SHBG

Bindet Testosteron im Blut und bestimmt, wie viel davon tatsächlich wirkt.

LH

Zeigt, ob die Steuerung im Gehirn oder die Hoden selbst betroffen sind.

FSH

Ergänzt LH und ist wichtig für die Beurteilung der Fruchtbarkeit.

DHEA-S

Vorstufe der Sexualhormone und Marker für die Nebennierenfunktion.

Prolaktin

Ein erhöhter Wert kann Testosteron senken und ist gut behandelbar.

Östradiol

Auch Männer brauchen Östrogen – zu viel davon verschiebt die Balance.

Kosten & Erstattung

170 €

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Longevity

Erweiterte Blutdiagnostik

Longevity

Nicht wie alt Sie werden, sondern wie gesund Sie dabei bleiben. Der Bluttest Longevity umfasst 22 Laborwerte aus allen Bereichen, die den Alterungsprozess messbar beeinflussen: stille Entzündung, Insulinresistenz, Blutfette, Hormone, Stressachse, Vitamin-D-Status und Organfunktion. Er ist unsere umfassendste Analyse und richtet sich an Menschen, die ihre Gesundheit aktiv gestalten wollen, statt auf Beschwerden zu warten.

Biologisches Altern ist kein Schicksal, sondern ein Prozess mit messbaren Stellschrauben. Eine unbemerkte Insulinresistenz, chronisch niedrige Entzündungsaktivität oder ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel beschleunigen das Altern jahrelang lautlos. Der HOMA-Index zeigt eine Insulinresistenz oft Jahre vor dem ersten auffälligen Blutzuckerwert – ein Zeitfenster, in dem sich der Verlauf noch vollständig umkehren lässt.

Zielgruppen

  • gesund, leistungsfähig und selbstbestimmt altern möchten
  • ihre Gesundheit als langfristige Investition verstehen
  • beruflich stark gefordert sind und dauerhaft unter Druck stehen
  • einen umfassenden Ausgangsbefund für die kommenden Jahre wünschen
  • prüfen wollen, ob Ernährung, Sport und Nahrungsergänzung tatsächlich wirken

Diese 22 Werte werden analysiert

Entzündung

hs-CRP (hochsensitiv)

Stille Entzündung gilt als einer der zentralen Treiber des biologischen Alterns.

Glukose- und Insulinstoffwechsel

Glukose

Der aktuelle Blutzuckerwert.

HbA1c

Der Langzeitblutzucker der letzten acht bis zwölf Wochen.

Insulin

Zeigt, wie viel Insulin der Körper aufbringen muss.

HOMA-Index

Errechnet aus Glukose und Insulin – erkennt eine Insulinresistenz Jahre vor dem Diabetes.

Lipidstoffwechsel

Gesamtcholesterin

Basiswert des Fettstoffwechsels.

HDL-Cholesterin

Das schützende Cholesterin.

LDL-Cholesterin

Der Treiber der Gefäßverkalkung.

Triglyzeride

Blutfette, die auf Ernährung und Insulinlage reagieren.

Lipoprotein(a)

Erblicher Risikofaktor, der einmal im Leben bestimmt werden sollte.

Leberfunktion

Gamma-GT

Empfindlicher Marker für Leberbelastung.

GOT (ASAT)

Steigt bei Schädigung von Leberzellen.

GPT (ALAT)

Leberspezifisches Enzym und wichtigster Marker für Leberzellschäden.

Nierenfunktion

Kreatinin

Zeigt die Filterleistung der Nieren – ein zentraler Langzeitmarker.

Eisenstoffwechsel

Ferritin

Der Eisenspeicher: zu wenig kostet Energie, zu viel belastet Leber und Herz.

Gefäß- und Methylierungsstoffwechsel

Homocystein

Gefäßschädigend und mit B-Vitaminen gezielt behandelbar.

Hormone und Stresshormone

Cortisol

Das zentrale Stresshormon – dauerhaft erhöht beschleunigt es das Altern.

Östradiol

Steuert bei beiden Geschlechtern Knochendichte und Gefäßschutz mit.

Testosteron

Wichtig für Muskelerhalt, Antrieb und Regeneration.

Schilddrüse

TSH

Der Taktgeber des gesamten Stoffwechsels.

Prostata

PSA

Vorsorgewert für Männer zur Früherkennung von Prostataerkrankungen.

Vitamine

Vitamin D (25-OH-Vitamin D)

In unseren Breiten bei einem Großteil der Bevölkerung unzureichend – mit Folgen für Knochen, Immunsystem und Stimmung.

Kosten & Erstattung

250 €

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Gefäßgesundheit

Erweiterte Blutdiagnostik

Gefäßgesundheit

Ihre Gefäße altern schneller als Sie – oder langsamer. Der Bluttest Gefäßgesundheit misst in 8 Laborwerten, wie es um Ihre Arterien steht, und geht dabei deutlich über das übliche Cholesterinprofil hinaus: Apolipoprotein A und B, hochsensitives CRP und Homocystein machen Gefäßrisiken sichtbar, die im Standardlabor unentdeckt bleiben.

Arteriosklerose beginnt bereits im dritten Lebensjahrzehnt und verläuft jahrzehntelang ohne Symptome. Das Verhältnis von Apolipoprotein B zu Apolipoprotein A gilt heute als aussagekräftiger für das Gefäßrisiko als LDL allein, weil es die tatsächliche Zahl der Partikel zählt statt nur die Cholesterinmenge. Hochsensitives CRP deckt stille Entzündungsprozesse in der Gefäßwand auf, Homocystein einen Stoffwechselfaktor, der Gefäße direkt schädigt und sich gezielt behandeln lässt.

Zielgruppen

  • ihr Gefäßrisiko genauer kennen möchten, als Standardwerte es hergeben
  • Gefäßerkrankungen in der Familie kennen
  • Bluthochdruck oder Diabetes haben
  • trotz guter Cholesterinwerte Klarheit über ihr tatsächliches Risiko wollen
  • nach einem auffälligen Befund eine tiefere Einordnung suchen

Diese 8 Werte werden analysiert

Glukosestoffwechsel

Glukose

Erhöhter Blutzucker schädigt die Gefäßinnenwand unmittelbar.

Lipid- und Gefäßstoffwechsel

HDL-Cholesterin

Das schützende Cholesterin.

LDL-Cholesterin

Der zentrale Treiber der Gefäßverkalkung.

Triglyzeride

Erhöhte Blutfette verstärken das Risiko.

Apolipoprotein A

Zählt die schützenden Partikel – präziser als HDL allein.

Apolipoprotein B

Zählt die gefäßschädigenden Partikel. Das Verhältnis ApoB zu ApoA gilt als bester Einzelmarker für das Gefäßrisiko.

Entzündung

hs-CRP

Hochsensitiver Entzündungsmarker, der stille Prozesse in der Gefäßwand aufdeckt – lange bevor Beschwerden auftreten.

Gefäß- und Methylierungsstoffwechsel

Homocystein

Erhöhte Werte schädigen die Gefäßinnenwand und lassen sich mit B-Vitaminen gezielt senken.

Kosten & Erstattung

67 €

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Herzgesundheit

Erweiterte Blutdiagnostik

Herzgesundheit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland – und sie kündigen sich Jahre im Voraus im Blut an. Der Bluttest Herzgesundheit prüft 12 Laborwerte, die Ihr kardiovaskuläres Risiko sichtbar machen, darunter Lipoprotein(a): ein erblich festgelegter Wert, den jeder Mensch einmal im Leben bestimmen lassen sollte. In unserer Praxis in Nürnberg besprechen wir jedes Ergebnis persönlich mit Ihnen.

Ein Herzinfarkt ist selten ein plötzliches Ereignis – er ist das Ende eines langen, unbemerkten Prozesses. Erhöhtes LDL-Cholesterin, ein ungünstiges Verhältnis der Blutfette oder ein hoher Lipoprotein(a)-Spiegel verursachen über Jahrzehnte keine Beschwerden. Wer diese Werte kennt, kann handeln, bevor die Gefäße dauerhaft geschädigt sind. Genau das meinen wir mit Vorsorge statt Nachsorge.

Zielgruppen

  • Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte oder Übergewicht haben
  • Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Familie kennen
  • rauchen oder früher geraucht haben
  • über 40 sind und ihr Risiko auch ohne Beschwerden einschätzen lassen möchten
  • ihr persönliches Herzrisiko einmal fundiert bestimmen lassen wollen

Diese 12 Werte werden analysiert

Blutbild

Blutbild (8 Werte)

Eine unerkannte Blutarmut belastet das Herz zusätzlich und wird oft übersehen.

Glukosestoffwechsel

HbA1c (Langzeitblutzucker)

Ein erhöhter Langzeitblutzucker steigert das Herzinfarktrisiko erheblich – oft lange bevor ein Diabetes festgestellt wird.

Lipidstoffwechsel

Gesamtcholesterin

Basiswert zur Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos.

HDL-Cholesterin

Transportiert überschüssiges Cholesterin zurück zur Leber und schützt die Gefäße.

LDL-Cholesterin

Der zentrale Treiber der Gefäßverkalkung.

Triglyzeride

Erhöhte Blutfette verstärken das Risiko zusätzlich.

Lipoprotein(a)

Erblich festgelegt und in Standarduntersuchungen fast nie bestimmt – obwohl ein erhöhter Wert das Herzinfarktrisiko unabhängig von allen anderen Faktoren steigert. Einmal im Leben messen genügt.

Mineralstoffe

Calcium

Beteiligt an der Muskelkontraktion des Herzens.

Kalium

Entscheidend für einen stabilen Herzrhythmus.

Natrium

Steuert Wasserhaushalt und Blutdruck.

Eisen

Eisenmangel führt zu Luftnot und Herzrasen.

Nierenfunktion

Kreatinin

Herz und Nieren beeinflussen sich gegenseitig – eine nachlassende Nierenleistung belastet das Herz.

Kosten & Erstattung

62 €

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Körperstoffwechsel

Erweiterte Blutdiagnostik

Körperstoffwechsel

Wie gut arbeitet Ihr Stoffwechsel wirklich? Der Bluttest Körperstoffwechsel zeigt in 18 Laborwerten, wie Leber, Nieren, Schilddrüse sowie Zucker- und Fettstoffwechsel zusammenspielen – die Grundlage für Energie, Gewicht und langfristige Gesundheit. In unserer Hausarztpraxis am Kopernikusplatz in Nürnberg bleibt es nicht bei Zahlen: Jeder Wert wird ärztlich eingeordnet und mit Ihrem Alltag in Verbindung gebracht.

Stoffwechselstörungen entwickeln sich über Jahre, ohne dass Sie etwas spüren. Erhöhte Leberwerte, ein schleichend steigender Langzeitblutzucker oder eine unbemerkte Schilddrüsenunterfunktion machen sich erst bemerkbar, wenn bereits Folgeschäden entstanden sind. Wer seinen Stoffwechsel regelmäßig überprüfen lässt, erkennt Abweichungen in einem Stadium, in dem Ernährung, Bewegung und gezielte Therapie noch alles verändern können.

Zielgruppen

  • ihr Gewicht trotz Ernährungsumstellung nicht dauerhaft halten können
  • sich häufig müde, träge oder wenig leistungsfähig fühlen
  • eine familiäre Vorbelastung für Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen haben
  • vor einer Ernährungsumstellung ihre Ausgangswerte kennen möchten
  • Leber-, Nieren- und Schilddrüsenwerte regelmäßig im Blick behalten wollen

Diese 18 Werte werden analysiert

Blutbild

Blutbild (8 Werte)

Das große Blutbild zeigt Blutarmut, Infektzeichen und Störungen der Blutbildung.

Glukosestoffwechsel

Glukose

Der aktuelle Blutzuckerwert im nüchternen Zustand.

HbA1c (Langzeitblutzucker)

Zeigt den durchschnittlichen Blutzucker der letzten acht bis zwölf Wochen – der wichtigste Frühindikator für Diabetes.

Lipidstoffwechsel

Gesamtcholesterin

Basiswert zur Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos.

HDL-Cholesterin

Das schützende Cholesterin – ein hoher Wert ist günstig.

LDL-Cholesterin

Begünstigt Gefäßverkalkung und sollte niedrig liegen.

Triglyzeride

Blutfette, die bei Übergewicht und hohem Zuckerkonsum steigen.

Mineralstoffe

Calcium

Wichtig für Knochen, Muskeln und die Reizweiterleitung.

Kalium

Steuert Herzrhythmus und Muskelfunktion unmittelbar.

Natrium

Reguliert den Wasserhaushalt und den Blutdruck.

Eisen

Grundlage für den Sauerstofftransport im Blut.

Leberfunktion

Bilirubin gesamt

Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs, Hinweis auf Leber- und Gallenfunktion.

Gamma-GT

Empfindlicher Marker für Belastungen der Leber und der Gallenwege.

GOT (ASAT)

Leberenzym, das bei Zellschädigung ansteigt.

GPT (ALAT)

Leberspezifisches Enzym und wichtigster Marker für Leberzellschäden.

Nieren- und Purinstoffwechsel

Harnsäure

Entsteht beim Abbau von Purinen. Zu viel davon führt zu Gicht und Nierensteinen.

Kreatinin

Zeigt die Filterleistung der Nieren an.

Schilddrüse

TSH

Der Taktgeber der Schilddrüse und damit von Energie, Gewicht und Stimmung.

Kosten & Erstattung

75 €

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Grippe (Influenza)

Akute Beschwerden

Grippe (Influenza)

Die echte Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst und beginnt meist plötzlich – oft lässt sich die Stunde benennen, in der es losging. Sie ist eine ernsthafte, mitunter auch lebensbedrohliche Erkrankung und deutlich mehr als eine starke Erkältung.

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Alles auf einen Blick

  • Worum es geht

    Eine Grippe zeigt sich von verschiedenen Seiten:

    Grippe oder grippaler Infekt?

    Im Alltag werden beide oft verwechselt, medizinisch sind es zwei verschiedene Dinge. Die echte Grippe wird durch Influenzaviren verursacht und beginnt abrupt. Ein grippaler Infekt, die gewöhnliche Erkältung, wird von zahlreichen anderen Erregern ausgelöst, entwickelt sich über ein bis zwei Tage und verläuft in aller Regel deutlich milder.

    Der Unterschied ist nicht nur akademisch. Er entscheidet mit darüber, wie lange Sie ausfallen, wie ansteckend Sie sind und ob eine gezielte Behandlung sinnvoll ist.

    Typische Symptome

    Kennzeichnend für die Influenza ist der plötzliche Beginn mit hohem Fieber, häufig begleitet von Schüttelfrost. Dazu kommen ausgeprägte Kopf- und Gliederschmerzen, ein trockener Reizhusten sowie ein starkes Krankheitsgefühl mit deutlicher Abgeschlagenheit. Viele Betroffene beschreiben, dass sie sich kaum aufrecht halten können.

    Halsschmerzen, Schnupfen, Appetitlosigkeit und Schwindel können hinzukommen. Bei Kindern treten häufiger auch Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen auf.

    Verlauf und Dauer

    Zwischen Ansteckung und den ersten Beschwerden liegen meist ein bis zwei Tage. Die akute Phase dauert in der Regel fünf bis sieben Tage.

    Womit viele nicht rechnen: Husten und Erschöpfung halten sich häufig noch zwei Wochen oder länger, auch wenn das Fieber längst weg ist. Diese Erholungsphase gehört zum normalen Verlauf und ist ein guter Grund, sich nicht zu früh wieder voll zu belasten.

    Ansteckung

    Influenzaviren verbreiten sich über Tröpfchen und feine Aerosole beim Sprechen, Husten und Niesen, außerdem über die Hände und über Oberflächen wie Türklinken oder Haltegriffe.

    Ansteckend sind Sie bereits etwa einen Tag vor den ersten Symptomen und danach noch rund vier bis fünf Tage, bei Kindern und bei geschwächtem Immunsystem oft länger. Die Weitergabe beginnt also, bevor Sie überhaupt wissen, dass Sie krank sind.

    Wann Sie zu uns kommen sollten

    Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn das Fieber über mehrere Tage hoch bleibt, wenn die Beschwerden ungewöhnlich stark sind oder wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören.

    Zügig vorstellen sollten Sie sich außerdem bei Atemnot oder Kurzatmigkeit, bei Schmerzen oder Enge im Brustkorb, bei anhaltendem Erbrechen, bei Verwirrtheit oder starker Benommenheit und besonders dann, wenn das Fieber erneut ansteigt, nachdem es Ihnen bereits besser ging. Das kann auf eine zusätzliche bakterielle Infektion hindeuten.

    Bei akuter Atemnot, starkem Brustschmerz oder bläulichen Lippen wählen Sie bitte ohne Umweg den Notruf 112.

    Wer besonders gefährdet ist

    Schwerere Verläufe treten häufiger auf bei Menschen ab 60 Jahren, bei chronischen Erkrankungen von Herz, Lunge, Leber oder Nieren, bei Diabetes, bei geschwächtem Immunsystem sowie in der Schwangerschaft. Auch Säuglinge und Kleinkinder sind stärker gefährdet.

    Wenn Sie zu einer dieser Gruppen gehören, melden Sie sich früh bei uns, nicht erst, wenn es schlechter wird.

    Behandlung

    Im Vordergrund steht die Linderung der Beschwerden: körperliche Schonung, ausreichend Flüssigkeit und bei Bedarf fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente. Welches Präparat für Sie geeignet ist, hängt von Ihren Vorerkrankungen und Ihrer übrigen Medikation ab. Das besprechen wir individuell.

    Antivirale Medikamente kommen nur in bestimmten Situationen infrage und wirken nur, wenn sie sehr früh im Krankheitsverlauf begonnen werden. Ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam nach der Untersuchung.

    Antibiotika wirken nicht gegen Viren. Sie sind nur dann angezeigt, wenn zusätzlich eine bakterielle Infektion auftritt.

    Mögliche Komplikationen

    Die häufigste Komplikation ist eine Entzündung der Atemwege bis hin zur Lungenentzündung. Seltener treten Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündungen, Entzündungen des Herzmuskels oder neurologische Beteiligungen auf.

    Bestehende chronische Erkrankungen können sich während einer Grippe vorübergehend verschlechtern. Auch das ist ein Grund, sich frühzeitig vorzustellen.

  • Was kann ich bei einer Grippe tun?

    Bei plötzlich einsetzendem hohem Fieber mit Kopf- und Gliederschmerzen ist eine ärztliche Vorstellung sinnvoll, besonders wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören. Bitte rufen Sie uns vorher an, damit wir Ihren Termin so legen können, dass andere Patientinnen und Patienten geschützt sind. In einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung klären wir, was hinter Ihren Beschwerden steckt, und legen gemeinsam das weitere Vorgehen fest. Den wirksamsten Schutz vor schweren Verläufen bietet die jährliche Grippeschutzimpfung. Mehr dazu finden Sie unter Influenza (Grippe)-Impfung.

So läuft es ab

Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.

1

Anamnese & Beratung

Ca. 10 Minuten
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

2

Klinische Untersuchung

Ca. 15 Minuten
Ggf. Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).

3

Befund & Diagnose

Ca. 5 Minuten
Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.

Vorbereitung & Nachsorge

Mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Nachsorge schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die wichtigsten Hinweise für Ihren Termin finden Sie hier auf einen Blick.

Vor dem Termin

  • Versichertenkarte mitbringen

    Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

  • Bei COVID-Symptomen: Test mitbringen

    Fieber, Husten und Halsschmerzen können auch für COVID-19 sprechen. Bitte kommen Sie in diesem Fall mit einem aktuellen negativen Corona-Test zu uns. Selbsttests erhalten Sie in jeder Apotheke. Rufen Sie uns vorher an, dann legen wir Ihren Termin entsprechend.

  • Medikamentenliste

    Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

Nach dem Termin

  • Therapie konsequent umsetzen

    Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

  • Verlaufskontrolle vereinbaren

    Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
  • Bei Verschlechterung melden

    Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

Kosten & Erstattung

  • Kassenleistung

    Wird von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
  • Selbstzahler / Privat

    auf Anfrage

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Beschwerden im Bewegungsapparat

Akute Beschwerden

Beschwerden im Bewegungsapparat

Zum Bewegungsapparat Ihres Körpers werden alle Strukturen gezählt, die dafür sorgen, dass Sie aufrecht stehen und sich fortbewegen können. Dazu gehören die Knochen, Gelenke, Bänder und Sehnen sowie das Muskel- und Fasziensystem.

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Alles auf einen Blick

  • Worum es geht

    Beschwerden des Bewegungsapparates können ganz verschiedene Ursachen haben:

    Rückenschmerzen

    Abgesehen von speziellen Krankheiten oder Verletzungen leiden die meisten Menschen unter eher unspezifischen Symptomen. Oft sind es Fehlhaltungen oder falsche Belastungen, die die typischen Symptome am Rücken verursachen. In den meisten Fällen brauchen Sie sich keine Sorgen machen, denn Rückenschmerzen verschwinden meist nach einigen Tagen, spätestens nach zwei Wochen.

    Allerdings können gerade Rückenschmerzen immer wieder auftauchen. Die Schmerzen sind nicht auf eine Altersgruppe beschränkt. Sie tauchen ebenso bei jungen Menschen auf und können sich mit steigendem Alter steigern. Die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen hat besonders oft mit Schmerzattacken zu kämpfen. Der Anteil der Frauen, die unter Rückenschmerzen leiden, ist in jeder Altersgruppe deutlich höher als bei den gleichaltrigen Männern. Vor allem bei chronischen Rückenschmerzen sind Frauen wesentlich häufiger betroffen.

    Gelenkschmerzen

    Ist es Arthrose, Rheuma oder vielleicht die Gicht? Vielleicht aber auch nur eine Schleimbeutelentzündung? Gelenkschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben und kommen an unterschiedlichen Lokalisationen vor. Es kann nur ein einzelnes Gelenk oder aber mehrere Gelenke, nur kleine Gelenke (etwa an den Fingern) oder große Gelenke (wie Hüftgelenk) betreffen. Sie können akut oder chronisch auftreten. Manchmal treten sie nur in Ruhe (Ruheschmerzen) oder nachts (Nachtschmerz) auf.

    Insgesamt sind Gelenkschmerzen eine häufige Erscheinung, Schätzungen zufolge leidet fast die Hälfte aller Menschen nach dem 45. Lebensjahr an Gelenkschmerzen. Sollten Sie eine eingeschränkte Beweglichkeit des schmerzenden Gelenks haben, Fieber, gerötete Haut über dem schmerzenden Gelenk oder ein stark geschwollenes Gelenk, ist ein Besuch bei uns auf jeden Fall zu empfehlen.

    Muskelschmerzen

    Sie besitzen rund 650 Muskeln, die über Ihren gesamten Körper verteilt sind und die unterschiedlichsten Funktionen übernehmen. Werden diese übermäßig beansprucht, entstehen Muskelschmerzen. Auch Sport ist eine häufige Ursache für Muskelschmerzen. Dabei kann es sich um den harmlosen Muskelkater oder um Zerrungen oder Prellungen als Folge von Sportunfällen handeln. Diese Art von Schmerzen lassen relativ schnell wieder nach. Treten Muskelschmerzen auf, ohne dass eine Verspannung oder Sportverletzung vorliegt, kann die Ursache aber auch eine Krankheit sein.

    Statik und Haltungsschäden

    Das System „Wirbelsäule“ hat einen dynamischen Aufbau, um auf Bewegung und Erschütterung flexibel zu reagieren. Ihre normale Bauweise weist seitlich betrachtet vier Krümmungen auf. Bereits geringe Abweichungen Ihrer normalen Statik können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und Beschwerden auslösen.

    Eine wesentliche Ursache für Haltungsschäden ist eine falsche Körperhaltung. Wenn Sie jahrelang schwer körperlich gearbeitet haben oder stundenlang sitzen, zum Beispiel am Arbeitsplatz, fördert das Fehlhaltungen. Ihre Wirbelsäule und die dazugehörigen Muskeln werden dauerhaft einseitig belastet. Das führt mitunter zu einer Schonhaltung und Ihre Muskulatur verkrampfen sich.

    Auf Dauer kann das den gesamten muskulären Stützmantel der Wirbelsäule aus dem Gleichgewicht bringen: an verspannten Stellen bilden sich starke Muskelpakete, während auf der Gegenseite die Muskelmasse immer weiter abnimmt. Das festigt und verschlimmert die Fehlhaltung und es entsteht ein nicht mehr auszugleichender Haltungsschaden.

    Arthrose

    Schmerzen und Knirschen sind typische Zeichen für einen Gelenkverschleiß, auch Arthrose genannt. Wenn die Beschwerden stärker werden, können sie Ihre Beweglichkeit stark einschränken. Eine Arthrose kann in jedem Gelenk entstehen, am häufigsten jedoch im Knie, in der Hüfte oder in der Wirbelsäule. Von einer Gelenkabnutzung sind meist ältere Menschen betroffen. Manchmal entsteht eine Arthrose auch schon im mittleren Alter. Bei starken, chronischen Beschwerden kann ein Gelenkersatz notwendig werden.

    Rheuma

    Der Begriff Rheuma umfasst viele verschiedene Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates zusammen, die häufig mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden sind. Der gesamte Bewegungsapparat, aber auch innere Organe oder der ganze Körper können betroffen sein. Die genaue Ursache der entzündlich rheumatischen Erkrankungen ist meist unbekannt. Rheuma kann in jedem Alter auftreten.

    Gicht

    Die Gicht entwickelt sich meist über mehrere Jahre. Die Phase, in der sich ein erhöhter Harnsäurewert im Blut entwickelt, ohne dass sich jedoch Symptome zeigen, wird als „asymptomatische Hyperurikämie“ bezeichnet. Mit der Zeit können sich v.a. in Gelenken und den Nieren spitze, scharfkantige Harnsäurekristalle ablagern und Entzündungen verursachen.

    Osteoporose

    Bei der Osteoporose sind Masse, Qualität und Festigkeit der Knochen vermindert und ihre Brüchigkeit ist erhöht. Osteoporose kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern jeden Alters auftreten, ihre Häufigkeit steigt jedoch bei älteren Menschen. Die Osteoporose ist eine schleichende Erkrankung und verursacht meist erst in fortgeschrittenen Stadien Beschwerden. Erste Anzeichen können eine Abnahme der Körpergröße oder Rückenschmerzen sein.

  • Was kann ich bei Beschwerden im Bewegungsapparat tun?

    Wenn Sie häufiger Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates haben, ist eine ärztliche Vorstellung sinnvoll. Vereinbaren Sie direkt einen Termin bei Fachärzte Belyavskaya & Kollegen am Kopernikusplatz 13 in Nürnberg. Mit Hilfe eines ausführlichen Anamnese-Gesprächs und einer körperlichen Untersuchung suchen wir gemeinsam nach der Ursache und erarbeiten zusammen eine individuelle Therapie.

So läuft es ab

Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.

1

Anamnese & Beratung

Ca. 10 Minuten
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

2

Klinische Untersuchung

Ca. 15 Minuten
Ggf. Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).

3

Befund & Diagnose

Ca. 5 Minuten
Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.

Vorbereitung & Nachsorge

Mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Nachsorge schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die wichtigsten Hinweise für Ihren Termin finden Sie hier auf einen Blick.

Vor dem Termin

  • Versichertenkarte mitbringen

    Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

  • Vorbefunde einpacken

    Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.

  • Medikamentenliste

    Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

Nach dem Termin

  • Therapie konsequent umsetzen

    Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

  • Verlaufskontrolle vereinbaren

    Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
  • Bei Verschlechterung melden

    Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

Kosten & Erstattung

  • Kassenleistung

    Wird von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
  • Selbstzahler / Privat

    auf Anfrage

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