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Fachärztin Yuliya Belyavskaya

Grippe (Influenza)

Akute Beschwerden

Grippe (Influenza)

Die echte Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst und beginnt meist plötzlich – oft lässt sich die Stunde benennen, in der es losging. Sie ist eine ernsthafte, mitunter auch lebensbedrohliche Erkrankung und deutlich mehr als eine starke Erkältung.

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Alles auf einen Blick

  • Worum es geht

    Eine Grippe zeigt sich von verschiedenen Seiten:

    Grippe oder grippaler Infekt?

    Im Alltag werden beide oft verwechselt, medizinisch sind es zwei verschiedene Dinge. Die echte Grippe wird durch Influenzaviren verursacht und beginnt abrupt. Ein grippaler Infekt, die gewöhnliche Erkältung, wird von zahlreichen anderen Erregern ausgelöst, entwickelt sich über ein bis zwei Tage und verläuft in aller Regel deutlich milder.

    Der Unterschied ist nicht nur akademisch. Er entscheidet mit darüber, wie lange Sie ausfallen, wie ansteckend Sie sind und ob eine gezielte Behandlung sinnvoll ist.

    Typische Symptome

    Kennzeichnend für die Influenza ist der plötzliche Beginn mit hohem Fieber, häufig begleitet von Schüttelfrost. Dazu kommen ausgeprägte Kopf- und Gliederschmerzen, ein trockener Reizhusten sowie ein starkes Krankheitsgefühl mit deutlicher Abgeschlagenheit. Viele Betroffene beschreiben, dass sie sich kaum aufrecht halten können.

    Halsschmerzen, Schnupfen, Appetitlosigkeit und Schwindel können hinzukommen. Bei Kindern treten häufiger auch Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen auf.

    Verlauf und Dauer

    Zwischen Ansteckung und den ersten Beschwerden liegen meist ein bis zwei Tage. Die akute Phase dauert in der Regel fünf bis sieben Tage.

    Womit viele nicht rechnen: Husten und Erschöpfung halten sich häufig noch zwei Wochen oder länger, auch wenn das Fieber längst weg ist. Diese Erholungsphase gehört zum normalen Verlauf und ist ein guter Grund, sich nicht zu früh wieder voll zu belasten.

    Ansteckung

    Influenzaviren verbreiten sich über Tröpfchen und feine Aerosole beim Sprechen, Husten und Niesen, außerdem über die Hände und über Oberflächen wie Türklinken oder Haltegriffe.

    Ansteckend sind Sie bereits etwa einen Tag vor den ersten Symptomen und danach noch rund vier bis fünf Tage, bei Kindern und bei geschwächtem Immunsystem oft länger. Die Weitergabe beginnt also, bevor Sie überhaupt wissen, dass Sie krank sind.

    Wann Sie zu uns kommen sollten

    Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn das Fieber über mehrere Tage hoch bleibt, wenn die Beschwerden ungewöhnlich stark sind oder wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören.

    Zügig vorstellen sollten Sie sich außerdem bei Atemnot oder Kurzatmigkeit, bei Schmerzen oder Enge im Brustkorb, bei anhaltendem Erbrechen, bei Verwirrtheit oder starker Benommenheit und besonders dann, wenn das Fieber erneut ansteigt, nachdem es Ihnen bereits besser ging. Das kann auf eine zusätzliche bakterielle Infektion hindeuten.

    Bei akuter Atemnot, starkem Brustschmerz oder bläulichen Lippen wählen Sie bitte ohne Umweg den Notruf 112.

    Wer besonders gefährdet ist

    Schwerere Verläufe treten häufiger auf bei Menschen ab 60 Jahren, bei chronischen Erkrankungen von Herz, Lunge, Leber oder Nieren, bei Diabetes, bei geschwächtem Immunsystem sowie in der Schwangerschaft. Auch Säuglinge und Kleinkinder sind stärker gefährdet.

    Wenn Sie zu einer dieser Gruppen gehören, melden Sie sich früh bei uns, nicht erst, wenn es schlechter wird.

    Behandlung

    Im Vordergrund steht die Linderung der Beschwerden: körperliche Schonung, ausreichend Flüssigkeit und bei Bedarf fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente. Welches Präparat für Sie geeignet ist, hängt von Ihren Vorerkrankungen und Ihrer übrigen Medikation ab. Das besprechen wir individuell.

    Antivirale Medikamente kommen nur in bestimmten Situationen infrage und wirken nur, wenn sie sehr früh im Krankheitsverlauf begonnen werden. Ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam nach der Untersuchung.

    Antibiotika wirken nicht gegen Viren. Sie sind nur dann angezeigt, wenn zusätzlich eine bakterielle Infektion auftritt.

    Mögliche Komplikationen

    Die häufigste Komplikation ist eine Entzündung der Atemwege bis hin zur Lungenentzündung. Seltener treten Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündungen, Entzündungen des Herzmuskels oder neurologische Beteiligungen auf.

    Bestehende chronische Erkrankungen können sich während einer Grippe vorübergehend verschlechtern. Auch das ist ein Grund, sich frühzeitig vorzustellen.

  • Was kann ich bei einer Grippe tun?

    Bei plötzlich einsetzendem hohem Fieber mit Kopf- und Gliederschmerzen ist eine ärztliche Vorstellung sinnvoll, besonders wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören. Bitte rufen Sie uns vorher an, damit wir Ihren Termin so legen können, dass andere Patientinnen und Patienten geschützt sind. In einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung klären wir, was hinter Ihren Beschwerden steckt, und legen gemeinsam das weitere Vorgehen fest. Den wirksamsten Schutz vor schweren Verläufen bietet die jährliche Grippeschutzimpfung. Mehr dazu finden Sie unter Influenza (Grippe)-Impfung.

So läuft es ab

Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.

1

Anamnese & Beratung

Ca. 10 Minuten
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

2

Klinische Untersuchung

Ca. 15 Minuten
Ggf. Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).

3

Befund & Diagnose

Ca. 5 Minuten
Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.

Vorbereitung & Nachsorge

Mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Nachsorge schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die wichtigsten Hinweise für Ihren Termin finden Sie hier auf einen Blick.

Vor dem Termin

  • Versichertenkarte mitbringen

    Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

  • Bei COVID-Symptomen: Test mitbringen

    Fieber, Husten und Halsschmerzen können auch für COVID-19 sprechen. Bitte kommen Sie in diesem Fall mit einem aktuellen negativen Corona-Test zu uns. Selbsttests erhalten Sie in jeder Apotheke. Rufen Sie uns vorher an, dann legen wir Ihren Termin entsprechend.

  • Medikamentenliste

    Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

Nach dem Termin

  • Therapie konsequent umsetzen

    Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

  • Verlaufskontrolle vereinbaren

    Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
  • Bei Verschlechterung melden

    Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

Kosten & Erstattung

  • Kassenleistung

    Wird von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
  • Selbstzahler / Privat

    auf Anfrage

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Beschwerden im Bewegungsapparat

Akute Beschwerden

Beschwerden im Bewegungsapparat

Zum Bewegungsapparat Ihres Körpers werden alle Strukturen gezählt, die dafür sorgen, dass Sie aufrecht stehen und sich fortbewegen können. Dazu gehören die Knochen, Gelenke, Bänder und Sehnen sowie das Muskel- und Fasziensystem.

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Alles auf einen Blick

  • Worum es geht

    Beschwerden des Bewegungsapparates können ganz verschiedene Ursachen haben:

    Rückenschmerzen

    Abgesehen von speziellen Krankheiten oder Verletzungen leiden die meisten Menschen unter eher unspezifischen Symptomen. Oft sind es Fehlhaltungen oder falsche Belastungen, die die typischen Symptome am Rücken verursachen. In den meisten Fällen brauchen Sie sich keine Sorgen machen, denn Rückenschmerzen verschwinden meist nach einigen Tagen, spätestens nach zwei Wochen.

    Allerdings können gerade Rückenschmerzen immer wieder auftauchen. Die Schmerzen sind nicht auf eine Altersgruppe beschränkt. Sie tauchen ebenso bei jungen Menschen auf und können sich mit steigendem Alter steigern. Die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen hat besonders oft mit Schmerzattacken zu kämpfen. Der Anteil der Frauen, die unter Rückenschmerzen leiden, ist in jeder Altersgruppe deutlich höher als bei den gleichaltrigen Männern. Vor allem bei chronischen Rückenschmerzen sind Frauen wesentlich häufiger betroffen.

    Gelenkschmerzen

    Ist es Arthrose, Rheuma oder vielleicht die Gicht? Vielleicht aber auch nur eine Schleimbeutelentzündung? Gelenkschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben und kommen an unterschiedlichen Lokalisationen vor. Es kann nur ein einzelnes Gelenk oder aber mehrere Gelenke, nur kleine Gelenke (etwa an den Fingern) oder große Gelenke (wie Hüftgelenk) betreffen. Sie können akut oder chronisch auftreten. Manchmal treten sie nur in Ruhe (Ruheschmerzen) oder nachts (Nachtschmerz) auf.

    Insgesamt sind Gelenkschmerzen eine häufige Erscheinung, Schätzungen zufolge leidet fast die Hälfte aller Menschen nach dem 45. Lebensjahr an Gelenkschmerzen. Sollten Sie eine eingeschränkte Beweglichkeit des schmerzenden Gelenks haben, Fieber, gerötete Haut über dem schmerzenden Gelenk oder ein stark geschwollenes Gelenk, ist ein Besuch bei uns auf jeden Fall zu empfehlen.

    Muskelschmerzen

    Sie besitzen rund 650 Muskeln, die über Ihren gesamten Körper verteilt sind und die unterschiedlichsten Funktionen übernehmen. Werden diese übermäßig beansprucht, entstehen Muskelschmerzen. Auch Sport ist eine häufige Ursache für Muskelschmerzen. Dabei kann es sich um den harmlosen Muskelkater oder um Zerrungen oder Prellungen als Folge von Sportunfällen handeln. Diese Art von Schmerzen lassen relativ schnell wieder nach. Treten Muskelschmerzen auf, ohne dass eine Verspannung oder Sportverletzung vorliegt, kann die Ursache aber auch eine Krankheit sein.

    Statik und Haltungsschäden

    Das System „Wirbelsäule“ hat einen dynamischen Aufbau, um auf Bewegung und Erschütterung flexibel zu reagieren. Ihre normale Bauweise weist seitlich betrachtet vier Krümmungen auf. Bereits geringe Abweichungen Ihrer normalen Statik können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und Beschwerden auslösen.

    Eine wesentliche Ursache für Haltungsschäden ist eine falsche Körperhaltung. Wenn Sie jahrelang schwer körperlich gearbeitet haben oder stundenlang sitzen, zum Beispiel am Arbeitsplatz, fördert das Fehlhaltungen. Ihre Wirbelsäule und die dazugehörigen Muskeln werden dauerhaft einseitig belastet. Das führt mitunter zu einer Schonhaltung und Ihre Muskulatur verkrampfen sich.

    Auf Dauer kann das den gesamten muskulären Stützmantel der Wirbelsäule aus dem Gleichgewicht bringen: an verspannten Stellen bilden sich starke Muskelpakete, während auf der Gegenseite die Muskelmasse immer weiter abnimmt. Das festigt und verschlimmert die Fehlhaltung und es entsteht ein nicht mehr auszugleichender Haltungsschaden.

    Arthrose

    Schmerzen und Knirschen sind typische Zeichen für einen Gelenkverschleiß, auch Arthrose genannt. Wenn die Beschwerden stärker werden, können sie Ihre Beweglichkeit stark einschränken. Eine Arthrose kann in jedem Gelenk entstehen, am häufigsten jedoch im Knie, in der Hüfte oder in der Wirbelsäule. Von einer Gelenkabnutzung sind meist ältere Menschen betroffen. Manchmal entsteht eine Arthrose auch schon im mittleren Alter. Bei starken, chronischen Beschwerden kann ein Gelenkersatz notwendig werden.

    Rheuma

    Der Begriff Rheuma umfasst viele verschiedene Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates zusammen, die häufig mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden sind. Der gesamte Bewegungsapparat, aber auch innere Organe oder der ganze Körper können betroffen sein. Die genaue Ursache der entzündlich rheumatischen Erkrankungen ist meist unbekannt. Rheuma kann in jedem Alter auftreten.

    Gicht

    Die Gicht entwickelt sich meist über mehrere Jahre. Die Phase, in der sich ein erhöhter Harnsäurewert im Blut entwickelt, ohne dass sich jedoch Symptome zeigen, wird als „asymptomatische Hyperurikämie“ bezeichnet. Mit der Zeit können sich v.a. in Gelenken und den Nieren spitze, scharfkantige Harnsäurekristalle ablagern und Entzündungen verursachen.

    Osteoporose

    Bei der Osteoporose sind Masse, Qualität und Festigkeit der Knochen vermindert und ihre Brüchigkeit ist erhöht. Osteoporose kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern jeden Alters auftreten, ihre Häufigkeit steigt jedoch bei älteren Menschen. Die Osteoporose ist eine schleichende Erkrankung und verursacht meist erst in fortgeschrittenen Stadien Beschwerden. Erste Anzeichen können eine Abnahme der Körpergröße oder Rückenschmerzen sein.

  • Was kann ich bei Beschwerden im Bewegungsapparat tun?

    Wenn Sie häufiger Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates haben, ist eine ärztliche Vorstellung sinnvoll. Vereinbaren Sie direkt einen Termin bei Fachärzte Belyavskaya & Kollegen am Kopernikusplatz 13 in Nürnberg. Mit Hilfe eines ausführlichen Anamnese-Gesprächs und einer körperlichen Untersuchung suchen wir gemeinsam nach der Ursache und erarbeiten zusammen eine individuelle Therapie.

So läuft es ab

Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.

1

Anamnese & Beratung

Ca. 10 Minuten
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

2

Klinische Untersuchung

Ca. 15 Minuten
Ggf. Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).

3

Befund & Diagnose

Ca. 5 Minuten
Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.

Vorbereitung & Nachsorge

Mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Nachsorge schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die wichtigsten Hinweise für Ihren Termin finden Sie hier auf einen Blick.

Vor dem Termin

  • Versichertenkarte mitbringen

    Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

  • Vorbefunde einpacken

    Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.

  • Medikamentenliste

    Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

Nach dem Termin

  • Therapie konsequent umsetzen

    Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

  • Verlaufskontrolle vereinbaren

    Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
  • Bei Verschlechterung melden

    Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

Kosten & Erstattung

  • Kassenleistung

    Wird von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
  • Selbstzahler / Privat

    auf Anfrage

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Influenza (Grippe)-Impfung

Vorsorge & Impfungen

Influenza (Grippe)-Impfung

Dahinter versteckt sich eine Infektion durch Influenzaviren. Die Grippe wird durch Viren verursacht, die durch Tröpfchen – etwa beim Niesen, Husten oder Sprechen – übertragen werden.

Zudem können Sie die Viren von Hand zu Hand, zum Beispiel beim Händeschütteln oder über verunreinigte Gegenstände (beispielsweise Türgriffe) übertragen. Ansteckungsgefahr besteht vor allem dort, wo sich viele Menschen aufhalten, beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln, Arbeitsstätten, Schulen oder Einkaufsstätten.

Die echte Grippe (Influenza) ist manchmal kaum von einer harmlosen Erkältung (grippaler Infekt) zu unterscheiden. Bei etwa einem Drittel beginnt eine Grippe plötzlich mit hohem Fieber sowie Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen. Charakteristisch sind auch trockener Husten und ungewöhnlich starke Erschöpfung.

Zusätzlich sind Schweißausbrüche und Halsschmerzen möglich. Sie kann aber auch schwer verlaufen und beispielsweise Lungenentzündungen hervorrufen und sogar zum Tod führen.

Komplikationen betreffen vor allem Menschen mit Vorerkrankungen sowie Menschen in höherem Alter. Auch Schwangere haben besonders für Lungenentzündungen ein erhöhtes Risiko.

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ab 39 €

Alles auf einen Blick

  • Wer braucht diese Impfung?

    Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Grippe (Influenza) bei allen Personen ab 60 Jahren. Es gibt weiter Gruppen von Personen, die ggf. eine Impfung benötigen, diese finden Sie hier.

    Die Grippeimpfung muss jedes Jahr mit dem aktuellen, angepassten Impfstoff wiederholt werden, da sich Grippeviren sehr schnell verändern können. Die beste Zeit hierfür ist im Oktober/November, da es ca. 14 Tage dauert, bis der Impfschutz aufgebaut ist.

    Die Impfung wird folgenden Personengruppen besonders empfohlen:

    • Personen, die über 60 Jahre alt sind
    • Menschen mit Grunderkrankungen
    • Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel
    • medizinisches Personal und Pflegepersonen
    • Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen
  • So läuft die Impfung ab

    Die Grippeimpfung ist ein Totimpfstoff. Die Impfung erfolgt in Ihren Oberarmmuskel. Gelegentlich kann es durch die Anregung der körpereigenen Abwehr nach der Impfung zu einer Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle kommen, die auch schmerzen kann.

    Ebenso können in den ersten Tagen nach der Impfung Allgemeinsymptome wie beispielsweise Fieber, Frösteln oder Schwitzen, Müdigkeit, Kopf-, Muskelschmerzen auftreten. Solche Impfreaktionen klingen in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab.

  • Wie kann ich mich impfen lassen?

    Um zu überprüfen, ob bei Ihnen ein Impfschutz besteht, vereinbaren Sie einfach einen Termin zur Impfstatus-Überprüfung. Es wird Sie ausführlich beraten, ob Sie bereits geschützt sind oder ob Sie eine Impfung erhalten sollten.

    Dabei werden die ÄrztInnen auch prüfen, ob es weitere Impfungen gibt, die für Sie sinnvoll wären und werden diese gegebenenfalls direkt durchführen.

  • Wie werden Grippe- bzw. Influenzaviren übertragen?

    Von Mensch zu Mensch: Die Grippe ist sehr ansteckend. Beim Niesen, Husten oder Sprechen gelangen kleinste, virushaltige Tröpfchen des Nasen-Rachen-Sekrets von Erkrankten in die Luft und können von anderen Menschen in der Nähe eingeatmet werden. Auch über die Hände werden die Viren weitergereicht, wenn diese mit virushaltigen Sekreten in Kontakt gekommen sind. Werden anschließend Mund, Nase oder Augen berührt, können die Grippeviren über die Schleimhäute in den Körper eindringen.

    Über verunreinigte Gegenstände: Die Erreger können auch an Türklinken, Haltegriffen, Treppengeländern oder ähnlichen Gegenständen haften und von dort über die Hände weiter gereicht werden.

  • Mögliche Symptome

    Etwa ein Drittel aller Erkrankungen beginnt typischerweise mit einem plötzlich einsetzenden Krankheitsgefühl, Fieber, Halsschmerzen und trockener Husten, begleitet von Muskel-, Glieder-, Rücken- oder Kopfschmerzen.

    Besonders bei älteren Menschen sind die Krankheitszeichen häufig nicht so ausgeprägt und ähneln eher einer Erkältung. Bei einem unkomplizierten Verlauf gehen die Beschwerden nach 5 bis 7 Tagen zurück. Der Husten kann aber deutlich länger anhalten. Die Schwere der Erkrankung kann unterschiedlich sein.

    Eine Grippe-Infektion kann mit leichten oder auch ganz ohne Beschwerden verlaufen. Die Grippe kann jedoch auch mit schweren Krankheitsverläufen einhergehen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Als häufigste Komplikationen werden Lungenentzündungen gefürchtet.

    Bei Kindern können sich auch Mittelohrentzündungen entwickeln. Selten können Entzündungen des Gehirns oder des Herzmuskels auftreten.

  • Wann bricht die Krankheit aus und wie lange ist man ansteckend?

    Nach einer Ansteckung spürt man erste Beschwerden relativ rasch nach 1 bis 2 Tagen. Die Erkrankten können bereits am Tag vor Beginn der Beschwerden und bis ca. 1 Woche nach Auftreten der ersten Krankheitszeichen ansteckend sein. Kinder oder Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können die Erreger auch länger ausscheiden.

So läuft die Impfung ab

Wir klären Sie umfassend über die Impfung auf und stehen für alle Ihre Fragen zur Verfügung.

1

Aufklärungsgespräch

Ca. 10 Minuten
Wir informieren Sie über die Impfung, mögliche Nebenwirkungen und beantworten alle Ihre Fragen.

2

Anamnese & Impfberatung

Ca. 5 Minuten
Wir prüfen Ihren Impfstatus, Vorerkrankungen und Allergien, um die Impfung sicher durchzuführen.

3

Impfung

Ca. 2 Minuten
Die Impfung erfolgt schmerzarm in den Oberarm-Muskel.

4

Nachbeobachtung

Ca. 15 Minuten
Sie bleiben zur Sicherheit kurz in der Praxis, damit wir bei seltenen Sofortreaktionen direkt reagieren können.

Vorbereitung & Nachsorge

Mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Nachsorge schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die wichtigsten Hinweise für Ihren Termin finden Sie hier auf einen Blick.

Vor dem Termin

  • Impfpass mitbringen

    Damit wir Ihren Impfstatus überprüfen und die Impfung dort eintragen können.
  • Akute Erkrankungen abklären

    Bei Fieber oder akuten Infekten verschieben wir die Impfung. Lassen Sie uns vorab Bescheid geben.

Nach dem Termin

  • Schonung

    Vermeiden Sie für 1-2 Tage starke körperliche Anstrengung und Sport.
  • Normale Reaktionen

    Lokale Rötung, Schwellung oder leichtes Fieber sind normal und klingen meist innerhalb 1-3 Tagen ab.
  • Bei starken Symptomen melden

    Bei Atemnot, Kreislaufproblemen oder anhaltend hohem Fieber kontaktieren Sie sofort einen Arzt.

Nebenwirkungen

  • Lokale Reaktionen Häufig

    Rötung, Schwellung, Wärme oder leichter Schmerz an der Einstichstelle. Klingen meist nach 1-2 Tagen ab.

  • Allgemeinsymptome Häufig

    Müdigkeit, Kopfschmerzen, leichte Muskelschmerzen oder leichtes Fieber. Meist mild und kurzzeitig.
  • Allergische Reaktionen Selten

    In sehr seltenen Fällen können allergische Reaktionen auf Impfstoff-Bestandteile auftreten. Deshalb erfolgt die Nachbeobachtung in der Praxis.
  • Anaphylaktische Reaktionen Sehr selten

    Schwerwiegende Sofortreaktionen sind extrem selten. Wir sind in der Praxis darauf vorbereitet und können sofort reagieren.

Kosten & Erstattung

  • Kassenleistung

    Wird von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
  • Selbstzahler / Privat

    ab 39 €

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Check-Up über 35

Vorsorge & Impfungen

Check-up über 35

Die Vorsorgeuntersuchung unter/über 35 ist eine Vorsorgeuntersuchung, durch die Krankheiten – insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes mellitus – frühzeitig erkannt werden können.

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ab 149 €

Alles auf einen Blick

  • Wer sollte den Check-up über 35 machen und in welchem Zeit-Intervall?

    Grundsätzlich ist er für jeden sinnvoll. Ab ihrem vollendeten 35. Lebensjahr übernimmt Ihre Krankenkasse den Gesundheits-Check alle drei Jahre. So haben Sie die Möglichkeit, aktiv auf Ihre Gesundheit zu achten, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig mit Ärztinnen und Ärzten über Vorsorge, Lebensstil oder mögliche Veränderungen zu sprechen, bevor Beschwerden auftreten.

    Zwischen dem 18. bis 35. Lebensjahr können gesetzlich Versicherte den Check-up einmalig in Anspruch nehmen.

  • Worum es geht

    Um einen guten Überblick über sich und Ihren Gesundheitszustand zu erhalten, wird Ihr Praxisteam folgende Schritte durchführen:

    1. Anamnese: Mit Ihrer Ärztin besprechen Sie, falls vorhanden, Ihre Vorerkrankungen (Eigenanamnese) und vorliegende Beschwerden. Es werden aber auch die Erkrankungen innerhalb Ihrer Familie, sowie eine Sozialanamnese (z.B. Beruf) und Ihre Lebensgewohnheiten besprochen.
    2. Eine körperliche Untersuchung ist ein wichtiger Teil des Check-ups. Die Messung des Blutdrucks ist besonders wichtig, da hoher Blutdruck oft unbemerkt bleibt. So kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihren Gesundheitszustand umfassend beurteilen und mögliche Probleme frühzeitig erkennen.
    3. Sie erhalten eine Blutentnahme, in der folgende Blutwerte untersucht werden: die Blutfette und der Nüchternblutzucker. Seit Herbst 2021 können Sie sich auch einmalig auf eine Hepatitis-B und Hepatitis-C Virusinfektion untersuchen lassen.
    4. Die Untersuchung des Urins hilft, Nierenerkrankungen oder Diabetes mellitus frühzeitig zu erkennen, noch bevor Beschwerden auftreten. Dabei werden verschiedene Werte wie Zucker oder Eiweiß im Urin überprüft. Auf Basis der Ergebnisse kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt weitere Untersuchungen empfehlen oder Maßnahmen vorschlagen, um Ihre Gesundheit zu schützen.
    5. Ihr Impfstatus wird während des Check-ups überprüft. Es wird sichergestellt, dass alle empfohlenen Impfungen aktuell sind. Bitte bringen Sie dazu unbedingt Ihren Impfausweis mit. So kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fehlende Impfungen feststellen, Auffrischungen empfehlen und Sie optimal vor Krankheiten schützen.

    Optional kann eine Untersuchung Ihrer Haut auf auffällige Veränderungen erfolgen.

    Nach der Untersuchung erklärt Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt die Ergebnisse und geht auf Ihr individuelles Risikoprofil ein. Gemeinsam überlegen Sie, wie Sie die Entstehung von Krankheiten vorbeugen können. Meist geht es darum, gesündere Gewohnheiten im Alltag zu entwickeln. Dazu gehören zum Beispiel Bewegung, Ernährung und Techniken zum Stressabbau. Zudem kommen Informationen zu den Risiken des Rauchens und einem gesundheitsgerechten Umgang mit Alkohol.

    Bei Vorliegen einer Krankheit oder bei Verdacht darauf sorgt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin dafür, dass eine weitergehende gezielte Diagnostik erfolgt und gegebenenfalls medizinisch erforderliche Maßnahmen eingeleitet werden.

    Bitte denken Sie daran nüchtern zu Ihrem Check-Up zu erscheinen.

So läuft es ab

Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.

1

Anamnese & Beratung

Ca. 10 Minuten
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

2

Klinische Untersuchung

Ca. 15 Minuten
Ggf. Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).

3

Befund & Diagnose

Ca. 5 Minuten
Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.

Vorbereitung & Nachsorge

Mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Nachsorge schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die wichtigsten Hinweise für Ihren Termin finden Sie hier auf einen Blick.

Vor dem Termin

  • Versichertenkarte mitbringen

    Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

  • Vorbefunde einpacken

    Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.

  • Medikamentenliste

    Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

Nach dem Termin

  • Therapie konsequent umsetzen

    Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

  • Verlaufskontrolle vereinbaren

    Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
  • Bei Verschlechterung melden

    Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

Kosten & Erstattung

  • Kassenleistung

    Wird von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
  • Selbstzahler / Privat

    ab 149 €

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Allgemeingesundheit

Umfassende labortechnische

Gesundheitsanalyse 

Allgemeingesundheit

Ihr Rundum-Check für zentrale Gesundheitswerte – ideal zur jährlichen Vorsorge. Der avi Labortest Allgemeingesundheit verschafft Ihnen einen umfassenden Überblick über Ihre allgemeine Gesundheit und hilft dabei, mögliche Veränderungen oder Risiken frühzeitig zu erkennen.

Termin online buchen

Umfang: 17 Werte
Preis: 80€

Alles auf einen Blick

  • Was kostet eine Labor- oder Vorsorgeuntersuchung?

    Unsere Labor- und Vorsorgeuntersuchungen sind in der Regel kostenpflichtige Wahlleistungen. Der Preis variiert je nach Untersuchungsumfang und basiert auf der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Private Krankenkassen übernehmen in der Regel die Gebühren je nach individuellem Tarif. Den Preis Ihrer gewählten Leistung finden Sie auf der jeweiligen Detailseite.
  • Was muss ich vor einer Blutuntersuchung beachten?

    Bitte erscheinen Sie nüchtern zu Ihrem Termin. Dies bedeutet, mindestens 8-12 Stunden vor der Untersuchung nichts zu essen und nur Wasser zu trinken.
  • Wann erhalte ich meine Laborergebnisse?

    In der Regel innerhalb weniger Tage. Im Anschlussgespräch mit Ihrer Ärztin besprechen Sie die Ergebnisse und mögliche nächste Schritte.
  • Was ist eine Aufbaukur und für wen ist sie geeignet?

    Aufbaukuren wie die Vitamin C- oder Medivitan-Kur sind Wahlleistungen zur gezielten Vitalstoff-Versorgung. Sie können bei Müdigkeit, erhöhtem Stresslevel oder zur generellen Stärkung sinnvoll sein. In einem Vorgespräch klären wir, ob die Kur für Sie geeignet ist.
  • Was passiert im Anschlussgespräch nach einer Laboruntersuchung?

    Im Anschlussgespräch besprechen Sie mit Ihrer Ärztin die Ergebnisse Ihrer Untersuchung. Gemeinsam ordnen Sie die Werte ein und besprechen mögliche nächste Schritte oder präventive Maßnahmen.

So läuft es ab

Mit einer umfassenden Laboranalyse schaffen wir die Grundlage für eine fundierte Beurteilung Ihres Gesundheitszustands.

1

Termin vereinbaren

Ca. 2 Minuten
Vereinbaren Sie einfach einen Termin für Ihre labortechnische Gesundheitsanalyse. Eine Überweisung ist nicht erforderlich.

2

Blutabnahme in der Praxis

Ca. 5 Minuten

Die Blutabnahme erfolgt direkt in unserer Praxis und dauert nur wenige Minuten. Anschließend werden Ihre Proben in einem spezialisierten Labor ausgewertet. Extra Bonus: gleich danach erhalten Sie einen QR-Code von uns. Schon einige Tage nach der Blutabnahme können Sie Ihre Werte selbstständig von Ihrem Smartphone aus einsehen.

3

Ärztliche Befundbesprechung

Ca. 15 Minuten
Zwei Wochen nach der Blutabnahme findet eine ärztliche Befundbesprechung statt. Bei dieser besprechen wir Ihre Laborwerte ausführlich mit Ihnen. Sie erhalten eine verständliche medizinische Einordnung sowie individuelle Empfehlungen für Ihr weiteres Vorgehen.

Zielgruppen

Diese Analyse eignet sich für alle, die ihre Gesundheit aktiv im Blick behalten und wichtige Körperwerte überprüfen lassen möchten. Besonders sinnvoll ist sie für Menschen, die:
  • einen umfassenden Gesundheitscheck zur Vorsorge durchführen lassen möchten

  • wiederkehrende Müdigkeit, Erschöpfung oder einen Leistungsabfall feststellen

  • ihre Gesundheit bei hoher Belastung und Stress gezielt unterstützen möchten

  • ihre aktuellen Werte auch ohne konkrete Beschwerden überprüfen lassen möchten

  • langfristig gesund, aktiv und leistungsfähig bleiben möchten

Diese Werte werden analysiert

Lipid

4 Werte

Alle Werte ansehen

LDL-Cholesterin

LDL ist das „schlechte“ Cholesterin – es begünstigt Arterienverkalkung und sollte niedrig sein.

HDL-Cholesterin

HDL ist das „gute“ Cholesterin – es schützt die Gefäße und sollte möglichst hoch sein.

Triglyzeride

Triglyzeride sind Blutfette. Erhöhte Werte erhöhen das Risiko für Herzkrankheiten.

Cholesterin

Gesamtcholesterin ist ein Basiswert zur Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos.

Stoffwechsel

2 Werte

Alle Werte ansehen

Laktatdehydrogenase (LDH)

LDH zeigt Zellschäden an. Erhöht bei Gewebeverletzungen, Infekten oder Tumoren.

HbA1c (Langzeitblutzucker)

HbA1c zeigt den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 8–12 Wochen an.

Hormone

1 Wert

Alle Werte ansehen

Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH)

TSH reguliert die Schilddrüse und steuert die Ausschüttung von fT3 und fT4. Ein zu hoher oder zu niedriger TSH-Wert kann auf eine Schilddrüsenunter- oder -überfunktion hinweisen.

Leber & Niere

8 Werte

Alle Werte ansehen

Gesamt-Protein

Der Wert gibt einen Überblick über den Gesamtproteingehalt im Blut, wichtig für Ernährung und Immunsystem.

Harnstoff

Harnstoff ist ein Abfallprodukt des Eiweißstoffwechsels und ein Hinweis auf die Nierenfunktion.

Harnsäure

Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen. Zu viel davon kann Gicht oder Nierensteine verursachen.

Kreatinin (inkl. GFR)

Kreatinin und GFR zeigen die Nierenfunktion an. Abweichungen weisen auf eine Nierenschwäche hin.

Bilirubin – gesamt

Bilirubin entsteht beim Abbau von roten Blutkörperchen. Ein Anstieg weist auf Leber- oder Gallenprobleme hin.

Gamma-GT

Gamma-GT reagiert besonders empfindlich auf Alkohol und Gallenwegsprobleme – ein Frühmarker für Lebererkrankungen.

Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT)

GOT ist ebenfalls ein Leberenzym, kann aber auch bei Herz- oder Muskelerkrankungen erhöht sein.

Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT)

GPT ist ein Leberenzym. Erhöhte Werte deuten oft auf eine Schädigung der Leberzellen hin.

Blutbild

1 Wert

Alle Werte ansehen

Blutbild (8 Werte)

Das große Blutbild liefert umfassende Informationen über rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen.

Allgemein

1 Wert

Alle Werte ansehen

Immunglobulin-G (IgG)

IgG ist der häufigste Antikörper im Blut und wichtig für den langfristigen Immunschutz..

Kosten & Erstattung

Selbstzahler / Privat

80 €

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Herz-und-Kreislauf Check-Up

Check-Ups

Herz-und-Kreislauf-Check-up

Rund 90 % aller Herzinfarkte und Schlaganfälle stehen mit beeinflussbaren Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder erhöhten Cholesterinwerten in Zusammenhang. Werden diese frühzeitig erkannt, können gezielte Maßnahmen dazu beitragen, Ihre Herz-Kreislauf-Gesundheit langfristig zu schützen.

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ab 249 €

Alles auf einen Blick

  • Mehr als ein klassischer Herz-Check

    Unser Herz-Kreislauf-Check-up geht über herkömmliche Vorsorgeuntersuchungen hinaus. Durch moderne Diagnostik und umfassende Untersuchungen gewinnen wir ein genaues Bild Ihrer Herz- und Gefäßgesundheit und können individuelle Risiken frühzeitig erkennen.
  • Umfassende Diagnostik

    Je nach Untersuchungsumfang kommen unter anderem erweiterte Blutanalysen und ein Belastungs-EKG zum Einsatz. Die Ergebnisse ermöglichen eine fundierte Beurteilung Ihrer Herz-Kreislauf-Gesundheit und liefern wichtige Hinweise auf mögliche Risikofaktoren.
  • Individuelle Auswertung

    Alle Untersuchungsergebnisse werden gemeinsam ausgewertet und verständlich erklärt. So erhalten Sie eine fundierte Einschätzung Ihres aktuellen Gesundheitszustands sowie individuelle Empfehlungen für Ihre weitere Vorsorge.
  • Für wen eignet sich der Check-up?

    Der Herz-Kreislauf-Check-up richtet sich insbesondere an Menschen mit familiärer Vorbelastung, Personen ab 40 Jahren sowie alle, die ihre Herzgesundheit aktiv und langfristig schützen möchten.

So läuft es ab

Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.

1

Anamnese & Beratung

Ca. 10 Minuten
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

2

Klinische Untersuchung

Ca. 15 Minuten
Ggf. Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).

3

Befund & Diagnose

Ca. 5 Minuten
Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.

Vorbereitung & Nachsorge

Mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Nachsorge schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die wichtigsten Hinweise für Ihren Termin finden Sie hier auf einen Blick.

Vor dem Termin

  • Versichertenkarte mitbringen

    Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

  • Vorbefunde einpacken

    Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.

  • Medikamentenliste

    Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

Nach dem Termin

  • Therapie konsequent umsetzen

    Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

  • Verlaufskontrolle vereinbaren

    Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
  • Bei Verschlechterung melden

    Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

Kosten & Erstattung

Selbstzahler / Privat

ab 249 €

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Belastungs-EKG

Spezialleistungen

Belastungs-EKG

Bei einem Belastungs-EKG leitet der Arzt oder die Ärztin über Elektroden die elektrischen Herzaktionen ab, während sich der Patient oder die Patientin körperlich betätigt. Dadurch lassen sich bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie etwa die koronare Herzkrankheit feststellen und Aussagen über die individuelle körperliche Fitness des Patient:innen treffen.

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ab 89 €

Alles auf einen Blick

  • Wann wird ein Belastungs-EKG gemacht?

    Manche Herzkrankheiten zeigen sich erst bei körperlicher Anstrengung. Insbesondere bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) ist das Ruhe-EKG häufig unauffällig. Im Belastungs-EKG hingegen kann die Erkrankung durch Rhythmusstörungen oder EKG-Veränderungen diagnostiziert werden. Weitere Gründe für ein Belastungs-EKG sind:

    • Kontrolle nach Herzinfarkt oder Bypass-Operation
    • Belastungsbedingte Herzrhythmusstörung
    • Verlaufsbeurteilung einer behandelten Rhythmusstörung
    • Bluthochdruck
    • Beurteilung der individuellen Leistungsfähigkeit
    • Kontrolle des Erfolgs einer medikamentösen Behandlung (etwa gegen Bluthochdruck)
  • So läuft es ab

    Wie beim Ruhe-EKG klebt der Arzt oder die Ärztin auch hier Elektroden auf die Haut des Patienten oder der Patientin und verbindet diese über Kabel mit einem EKG-Gerät.

    Dieses 12-Kanal-EKG zeichnet nun die Herzaktion auf, während der Patient oder die Patientin körperlich zum Beispiel auf einem Laufband oder einem stationären Fahrrad (Fahrradergometer) aktiv ist. Am Sportgerät können unterschiedliche Belastungsphasen eingestellt werden, die der körperlichen Belastung im Alltag entsprechen:

    • 25 bis 50 Watt: normales Gehen
    • 75 bis 100 Watt: Treppensteigen oder langsames Radfahren
    • 125 bis 150 Watt: Joggen oder schnelles Radfahren
    • über 150 Watt: starke sportliche Belastung

    Die Belastung wird alle zwei Minuten um 25 Watt gesteigert. Die Belastungs-EKG-Dauer beträgt etwa 15 Minuten. Bei gefährlichen EKG-Veränderungen, übermäßigem Anstieg des Blutdrucks (> 250 mmHg systolisch und >120 mmHg diastolisch) sowie bei auftretenden Beschwerden des Patienten bricht der Arzt das Belastungs-EKG sofort ab.

    Andernfalls wird die Wattzahl weiter erhöht bis die maximale Herzfrequenz (=220 minus Lebensalter) erreicht ist oder der Mensch erschöpft ist. Nach der Belastung wird der Patient oder die Patientin noch für weitere sechs Minuten beobachtet, um den Rückgang der Herzfrequenz zu beurteilen.

  • Diagnose & Untersuchung

    Neben der Leistung – gemessen in Watt – überprüft die Praxis auch das subjektive Leistungsempfinden der Patient:innen. Dazu gibt der Mensch während der Untersuchung Rückmeldung über sein Empfinden der Belastungsschwere. Zur Überwachung und Diagnostik werden außerdem der Blutdruck und die Herzfrequenz ermittelt.

    Die Herzfrequenz in Ruhe beträgt 60 bis 80 Schläge pro Minute und steigt natürlicherweise unter körperlicher Belastung an. Um den individuellen Soll-Wert der Leistungsfähigkeit zu ermitteln, nutzt der Arzt oder die Ärztin beim Belastungs-EKG folgende Faustregel: Von einer Herzfrequenz von 220 Schlägen pro Minute wird die Anzahl der Lebensjahre des Menschen abgezogen. Daraus ergibt sich dessen Belastungsgrenze.

    Leidet der Patient oder die Patientin unter einer Herzerkrankung, sieht man oft typische Veränderungen im EKG. Gerade bei Patient:innen, bei denen die Koronare Herzkrankheit noch nicht bekannt ist und/oder die keine Beschwerden haben, kann das Belastungs-EKG aber auch falsche Normalbefunde liefern. Das heißt: es zeigen sich keine Auffälligkeiten, obwohl der Mensch eine KHK hat. Deshalb ergänzen ÄrztInnen das Belastungs-EKG meist um weitere Untersuchungen.

So läuft das Belastungs-EKG ab

Das Belastungs-EKG zeichnet die Herzaktivität unter körperlicher Anstrengung auf, um Belastungsreaktionen zu erkennen.

1

Vorbereitung

Ca. 10 Minuten
Wir kleben EKG-Elektroden auf Ihre Brust und legen die Blutdruckmanschette an.

2

Belastung

Ca. 15 Minuten
Sie treten auf einem Ergometer-Fahrrad in stufenweise steigender Intensität.

3

Erholungsphase

Ca. 5 Minuten
Wir messen Herzfrequenz und Blutdruck weiter, bis sich die Werte normalisiert haben.

4

Befundbesprechung

Ca. 10 Minuten
Wir werten das EKG aus und besprechen die Ergebnisse direkt mit Ihnen.

Vorbereitung & Nachsorge

Mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Nachsorge schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die wichtigsten Hinweise für Ihren Termin finden Sie hier auf einen Blick.

Vor dem Termin

  • Versichertenkarte mitbringen

    Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

  • Vorbefunde einpacken

    Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.

  • Medikamentenliste

    Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

Nach dem Termin

  • Therapie konsequent umsetzen

    Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

  • Verlaufskontrolle vereinbaren

    Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
  • Bei Verschlechterung melden

    Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

Kosten & Erstattung

Selbstzahler / Privat

ab 89 €

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Gelbfieber-Impfung

Vorsorge & Impfungen

Gelbfieber-Impfung

Dahinter versteckt sich eine schwere Virusinfektion, die durch eine tagaktive Stechmückenart (Aedes) übertragen wird. Eine Gelbfieber-Erkrankung beginnt drei bis sechs Tage nach der Infektion mit einem ersten Fieberschub. Bei einem zweiten Schub – nach einer scheinbar gesunden Phase – kommt es zu einer schweren Leberentzündung, an der ca. 20 % der Patienten sterben.

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ab 79 €

Alles auf einen Blick

  • Wer braucht diese Impfung?

    Die Impfung wird bei Reisen in Risikogebiete (Afrika und Lateinamerika) dringend empfohlen und wird von den meisten Risikoländern, zum Schutz der öffentlichen Gesundheit, bei der Einreise zwingend verlangt.
  • So läuft die Impfung ab

    Der Gelbfieber Impfstoff ist ein Lebendimpfstoff und soll unter die Haut oder in den Muskel gegeben werden. Es ist nur eine einmalige Impfung notwendig, der Schutz beginnt ca. 10 Tage nach der Impfung. Laut WHO besteht der Impfschutz nach einmaliger Impfung lebenslang.

    Die Impfung ist in der Regel gut verträglich, gelegentlich treten Hautrötungen, Schwellungen oder auch grippeähnliche Symptome auf. In seltenen Fällen werden neurologische Impfreaktionen (Gehirnhautentzündung) beschrieben. Über 60-Jährige sollten allerdings nur unter strenger Indikationsstellung geimpft werden. In dieser Altersgruppe steigt die Nebenwirkungshäufigkeit an und in seltenen Fällen werden auch schwere Nebenwirkungen beschrieben.

So läuft die Impfung ab

Wir klären Sie umfassend über die Impfung auf und stehen für alle Ihre Fragen zur Verfügung.

1

Aufklärungsgespräch

Ca. 10 Minuten
Wir informieren Sie über die Impfung, mögliche Nebenwirkungen und beantworten alle Ihre Fragen.

2

Anamnese & Impfberatung

Ca. 5 Minuten
Wir prüfen Ihren Impfstatus, Vorerkrankungen und Allergien, um die Impfung sicher durchzuführen.

3

Impfung

Ca. 2 Minuten
Die Impfung erfolgt schmerzarm in den Oberarm-Muskel.

4

Nachbeobachtung

Ca. 15 Minuten
Sie bleiben zur Sicherheit kurz in der Praxis, damit wir bei seltenen Sofortreaktionen direkt reagieren können.

Vorbereitung & Nachsorge

Mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Nachsorge schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die wichtigsten Hinweise für Ihren Termin finden Sie hier auf einen Blick.

Vor dem Termin

  • Impfpass mitbringen

    Damit wir Ihren Impfstatus überprüfen und die Impfung dort eintragen können.
  • Akute Erkrankungen abklären

    Bei Fieber oder akuten Infekten verschieben wir die Impfung. Lassen Sie uns vorab Bescheid geben.

Nach dem Termin

  • Schonung

    Vermeiden Sie für 1-2 Tage starke körperliche Anstrengung und Sport.
  • Normale Reaktionen

    Lokale Rötung, Schwellung oder leichtes Fieber sind normal und klingen meist innerhalb 1-3 Tagen ab.
  • Bei starken Symptomen melden

    Bei Atemnot, Kreislaufproblemen oder anhaltend hohem Fieber kontaktieren Sie sofort einen Arzt.

Nebenwirkungen

  • Lokale Reaktionen Häufig

    Rötung, Schwellung, Wärme oder leichter Schmerz an der Einstichstelle. Klingen meist nach 1-2 Tagen ab.

  • Allgemeinsymptome Häufig

    Müdigkeit, Kopfschmerzen, leichte Muskelschmerzen oder leichtes Fieber. Meist mild und kurzzeitig.
  • Allergische Reaktionen Selten

    In sehr seltenen Fällen können allergische Reaktionen auf Impfstoff-Bestandteile auftreten. Deshalb erfolgt die Nachbeobachtung in der Praxis.
  • Anaphylaktische Reaktionen Sehr selten

    Schwerwiegende Sofortreaktionen sind extrem selten. Wir sind in der Praxis darauf vorbereitet und können sofort reagieren.

Kosten & Erstattung

Selbstzahler / Privat

ab 79 €

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Check-Up 18-24

Akute Beschwerden

Beschwerden im Bewegungsapparat

Zum Bewegungsapparat Ihres Körpers werden alle Strukturen gezählt, die dafür sorgen, dass Sie aufrecht stehen und sich fortbewegen können. Dazu gehören die Knochen, Gelenke, Bänder und Sehnen sowie das Muskel- und Fasziensystem.

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Alles auf einen Blick

  • Worum es geht

    Beschwerden des Bewegungsapparates können ganz verschiedene Ursachen haben:

    Rückenschmerzen

    Abgesehen von speziellen Krankheiten oder Verletzungen leiden die meisten Menschen unter eher unspezifischen Symptomen. Oft sind es Fehlhaltungen oder falsche Belastungen, die die typischen Symptome am Rücken verursachen. In den meisten Fällen brauchen Sie sich keine Sorgen machen, denn Rückenschmerzen verschwinden meist nach einigen Tagen, spätestens nach zwei Wochen.

    Allerdings können gerade Rückenschmerzen immer wieder auftauchen. Die Schmerzen sind nicht auf eine Altersgruppe beschränkt. Sie tauchen ebenso bei jungen Menschen auf und können sich mit steigendem Alter steigern. Die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen hat besonders oft mit Schmerzattacken zu kämpfen. Der Anteil der Frauen, die unter Rückenschmerzen leiden, ist in jeder Altersgruppe deutlich höher als bei den gleichaltrigen Männern. Vor allem bei chronischen Rückenschmerzen sind Frauen wesentlich häufiger betroffen.

    Gelenkschmerzen

    Ist es Arthrose, Rheuma oder vielleicht die Gicht? Vielleicht aber auch nur eine Schleimbeutelentzündung? Gelenkschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben und kommen an unterschiedlichen Lokalisationen vor. Es kann nur ein einzelnes Gelenk oder aber mehrere Gelenke, nur kleine Gelenke (etwa an den Fingern) oder große Gelenke (wie Hüftgelenk) betreffen. Sie können akut oder chronisch auftreten. Manchmal treten sie nur in Ruhe (Ruheschmerzen) oder nachts (Nachtschmerz) auf.

    Insgesamt sind Gelenkschmerzen eine häufige Erscheinung, Schätzungen zufolge leidet fast die Hälfte aller Menschen nach dem 45. Lebensjahr an Gelenkschmerzen. Sollten Sie eine eingeschränkte Beweglichkeit des schmerzenden Gelenks haben, Fieber, gerötete Haut über dem schmerzenden Gelenk oder ein stark geschwollenes Gelenk, ist ein Besuch bei uns auf jeden Fall zu empfehlen.

    Muskelschmerzen

    Sie besitzen rund 650 Muskeln, die über Ihren gesamten Körper verteilt sind und die unterschiedlichsten Funktionen übernehmen. Werden diese übermäßig beansprucht, entstehen Muskelschmerzen. Auch Sport ist eine häufige Ursache für Muskelschmerzen. Dabei kann es sich um den harmlosen Muskelkater oder um Zerrungen oder Prellungen als Folge von Sportunfällen handeln. Diese Art von Schmerzen lassen relativ schnell wieder nach. Treten Muskelschmerzen auf, ohne dass eine Verspannung oder Sportverletzung vorliegt, kann die Ursache aber auch eine Krankheit sein.

    Statik und Haltungsschäden

    Das System „Wirbelsäule“ hat einen dynamischen Aufbau, um auf Bewegung und Erschütterung flexibel zu reagieren. Ihre normale Bauweise weist seitlich betrachtet vier Krümmungen auf. Bereits geringe Abweichungen Ihrer normalen Statik können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und Beschwerden auslösen.

    Eine wesentliche Ursache für Haltungsschäden ist eine falsche Körperhaltung. Wenn Sie jahrelang schwer körperlich gearbeitet haben oder stundenlang sitzen, zum Beispiel am Arbeitsplatz, fördert das Fehlhaltungen. Ihre Wirbelsäule und die dazugehörigen Muskeln werden dauerhaft einseitig belastet. Das führt mitunter zu einer Schonhaltung und Ihre Muskulatur verkrampfen sich.

    Auf Dauer kann das den gesamten muskulären Stützmantel der Wirbelsäule aus dem Gleichgewicht bringen: an verspannten Stellen bilden sich starke Muskelpakete, während auf der Gegenseite die Muskelmasse immer weiter abnimmt. Das festigt und verschlimmert die Fehlhaltung und es entsteht ein nicht mehr auszugleichender Haltungsschaden.

    Arthrose

    Schmerzen und Knirschen sind typische Zeichen für einen Gelenkverschleiß, auch Arthrose genannt. Wenn die Beschwerden stärker werden, können sie Ihre Beweglichkeit stark einschränken. Eine Arthrose kann in jedem Gelenk entstehen, am häufigsten jedoch im Knie, in der Hüfte oder in der Wirbelsäule. Von einer Gelenkabnutzung sind meist ältere Menschen betroffen. Manchmal entsteht eine Arthrose auch schon im mittleren Alter. Bei starken, chronischen Beschwerden kann ein Gelenkersatz notwendig werden.

    Rheuma

    Der Begriff Rheuma umfasst viele verschiedene Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates zusammen, die häufig mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden sind. Der gesamte Bewegungsapparat, aber auch innere Organe oder der ganze Körper können betroffen sein. Die genaue Ursache der entzündlich rheumatischen Erkrankungen ist meist unbekannt. Rheuma kann in jedem Alter auftreten.

    Gicht

    Die Gicht entwickelt sich meist über mehrere Jahre. Die Phase, in der sich ein erhöhter Harnsäurewert im Blut entwickelt, ohne dass sich jedoch Symptome zeigen, wird als „asymptomatische Hyperurikämie“ bezeichnet. Mit der Zeit können sich v.a. in Gelenken und den Nieren spitze, scharfkantige Harnsäurekristalle ablagern und Entzündungen verursachen.

    Osteoporose

    Bei der Osteoporose sind Masse, Qualität und Festigkeit der Knochen vermindert und ihre Brüchigkeit ist erhöht. Osteoporose kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern jeden Alters auftreten, ihre Häufigkeit steigt jedoch bei älteren Menschen. Die Osteoporose ist eine schleichende Erkrankung und verursacht meist erst in fortgeschrittenen Stadien Beschwerden. Erste Anzeichen können eine Abnahme der Körpergröße oder Rückenschmerzen sein.

  • Was kann ich bei Beschwerden im Bewegungsapparat tun?

    Wenn Sie häufiger Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates haben, ist eine ärztliche Vorstellung sinnvoll. Vereinbaren Sie direkt einen Termin in einer unserer avi Praxen. Mit Hilfe eines ausführlichen Anamnese-Gespräches und einer körperlichen Untersuchung suchen wir gemeinsam nach der Ursache und erarbeiten zusammen einen individuelle Therapie.

So läuft es ab

Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.

1

Anamnese & Beratung

Ca. 10 Minuten
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

2

Klinische Untersuchung

Ca. 15 Minuten
Ggf. Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).

3

Befund & Diagnose

Ca. 5 Minuten
Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.

Vorbereitung & Nachsorge

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Vor dem Termin

  • Versichertenkarte mitbringen

    Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

  • Vorbefunde einpacken

    Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.

  • Medikamentenliste

    Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

Nach dem Termin

  • Therapie konsequent umsetzen

    Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

  • Verlaufskontrolle vereinbaren

    Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
  • Bei Verschlechterung melden

    Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

Kosten & Erstattung

  • Kassenleistung

    Komplett von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
  • Selbstzahler / Privat

    auf Anfrage

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